Mittwoch, 19. August 2009

Meinen Lieblingsvideoblogger gibt's auch glücklicherweise mit Untertiteln!

Irgendwann vor einiger Zeit stolperte ich in den Weiten des Internets über dieses Blog hier: http://lostindeutschland.blogspot.com/ und fand es ziemlich gut geschrieben. Da landet ein junger Engländer in Deutschland, verliebt sich quasi in die deutschen Eigenarten und ist denen auf der Spur.

Brian Melican ist ein sehr sympahtischer junger Journalist, der nach eigenen Angaben übrigens ziemlich verfressen ist, was man ihm aber nicht ansieht und seine Sache verdammt gut macht, denn wenig später klickte ich dann seinen Videoblog: http://lostindeutschland.de/ an und freute mich über seine deutliche Aussprache. Man kann ihm wunderbar von den Lippen ablesen, da hebt er sich angenehm von seinen Kollegen ab.

Die wenigsten Fernseh-Journalisten oder Videojournalisten achten auf ihre Aussprache und auf den Standort ihres Mikrophons - sehr oft kann man nämlich beobachten, dass dieses sich genau vor ihren Lippen befindet, ob die genau darum so nuscheln, weil sie sich unbeobachtet fühlen?

Heute gelang es mir, die Erlaubnis von Brian Melican einzuholen über ihn berichten zu dürfen - über das Lob mit der deutlichen Aussprache freute er sich sehr und meinte, es läge auch an seinem guten Kameramann Mikro, der immer darauf achtet, wo sich das Mikrophon befindet. Ob hier Nomen est Omen mit im Spiel ist? ;-)

Und jetzt gibt es eine Möglichkeit für Gehörlose und Schwerhörige, das Blog von Brian Melican nicht zu lesen, sondern auch zu sehen mit Untertiteln!

Man melde sich auf www.deafvision.de an, wo man dann die "Lost in Deutschland"-Videobeiträge unter Dokumentationen findet und schon kann es losgehen! :-)

P.S. Direkt unter http://www.lostindeutschland.de/ ganz rechts findet man einen Hinweis auf untertitelte Fassungen bei Deafvision. Find ich schön.
Aber ein klein wenig bin ich auch schon darüber verwundert, dass DerWesten den Hinweis einbauen lässt, denn dann stellt sich für mich die Frage: Wenn DerWesten wußte, wie wichtig Untertitel sind, warum achtete er bei der Reportage über die gehörlosen Eltern nicht auf eine solche Einblendung? Die Kritik über diesen Beitrag kann man übrigens hier nachlesen:

Wieder mal eine Zeitungskritik - diesmal geht sie an "DerWesten".

Nachtrag zur Kritik am "DerWesten" und dessen Artikel über die gehörlosen Eltern


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