Mittwoch, 14. Juli 2010

Die Antwort vom DFB ist da!

Der DFB hat auf meine Mail von 5. Juli geantwortet. Die Mail kann man hier nachlesen:

http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2010/07/ein-offener-brief-den-dfb.html

Und die sehr nette Antwort kam vor einer Stunde, man hat sich bei mir für die E-Mail und die konstruktiven Verbesserungsvorschläge bedankt und man merkt wirklich, dass jemand mit Herz die Mail geschrieben hat, weil es keine automatisierte E-Mail ist.

Hier die Antwort von Michael Herz, dem Geschäftsführer von DFB-Online:

Sehr geehrte Frau Probst,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr positives Feedback. Besonders bedanken möchte ich mich für die konstruktiven Verbesserungsvorschläge. Wir werden das Thema Barrierefreiheit auch für team.dfb.de in unsere Diskussionen aufnehmen. Wir bitten aber um Nachsicht, da uns im Vergleich zur FIFA nicht die finanzielle Mittel zur verfügung stehen. Wir hatten einen Mitarbeiter bei der WM vor Ort, der mehr oder weniger im Alleingang die Videoproduktion übernommen hat. Das Erstellen von Untertiteln hätte er niemals bewältigen können. Wir werden aber überlegen, in welcher Weise wir den Gehörlosen oder Hörbehinderten helfen können.
Mit freundlichen Grüßen,

Michael Herz

Die Mail klingt in meinen Augen positiv, da man auf meine Mail im einzelnen eingegangen ist und offen darauf reagiert hat.

Ich bin gespannt, ob dort Textversionen oder Untertitel oder auch eine Einblendung eines Gebärdensprachdolmetschers erscheinen werden. :-)

Bei meinen Nachfragen nach Untertiteln, sei es auf DVD oder eben auf Homepages, habe ich vor allem eines gelernt - es lohnt sich wirklich freundlich und höflich auf den Fehler hinzuweisen und charmant um Fehlerbehebung zu bitten. Die Mehrheit der Leute freut sich, wenn man Interesse an ihrem Produkt bekundet und Verbesserungen vorschlägt.

So ist das im Leben.

Und natürlich kann man sich kurz fragen, warum die Finanzierung beim DFB für Untertitel etwas schwierig ist, wie es in der Mail dargestellt wird, denn laut Wikipedia ist der DFB der reichste Einzelverein der Welt. Da stutzt man schon kurz etwas, nicht wahr?

Aber mal sehen, wie der DFB die Barriefreiheit auf der Seite ausbauen wird!

Kommentare:

  1. Gerade bei einem Thema mit so großem Interesse dürfte es nicht schwierig sein, Freiwillige zu finden, die das tun – auch wenn der DFB, wie du ganz richtig anmerkst, durchaus selbst die Mittel dazu hätte. Ein Beispiel, wo das sehr gut funktioniert (mit 4-Augen-Prinzip und allem drum und dran), sind die Übersetzungen der TEDtalks.

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  2. Die Mittel fehlen immer überall, die haben einfach kein Bock die Mittel zu besorgen oder sonst was. Ich mein, denen ist es noch egal, solange einer von den chefs den Finger zeigt und sagt, so das wird jetzt so gemacht.

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