Mittwoch, 14. Juli 2010

Mir hat sich soeben eine ganz neue Welt erschlossen!

Dank dem Kommentar von Stefan Wild, der wie folgt lautet:

"Gerade bei einem Thema mit so großem Interesse dürfte es nicht schwierig sein, Freiwillige zu finden, die das tun – auch wenn der DFB, wie du ganz richtig anmerkst, durchaus selbst die Mittel dazu hätte. Ein Beispiel, wo das sehr gut funktioniert (mit 4-Augen-Prinzip und allem drum und dran), sind die Übersetzungen der TEDtalks."

bin ich mal eben auf die vorgeschlagene Seite gegangen und kann NUN allen möglichen Vorträgen auf dieser Seite lauschen, die mit deutschen Untertiteln versehen worden sind.

Und davon haben nicht nur Gehörlose&Schwerhörige etwas, sondern praktisch alle!

Die Macher dieser Seite haben ein ganz großes Lob für diese Idee verdient und allen lege ich nun ans Herz auf diese Seite zu gehen:

http://www.ted.com/

aber viel schneller geht es mit dem Directlink zu den Übersetzungen:

http://www.ted.com/OpenTranslationProject ,
wo man dann einfach die gewünschte Sprache auswählt und dann sich durch die ganzen Videos durchwühlt. Es gibt eine gigantische, kaum zu glaubende Auswahl an untertitelten Videos!

Dank Stefan's Verlinkung habe ich sehr viel über ökologisches Bauen und Leben in wenigen Minuten gelernt und Ada Svitak's Vortag über die Fähigkeit der Kinder hat zutiefst beeindruckt! Ich werde sicherlich diese Seite noch öfters besuchen und bin gerade einfach nur glücklich, dass ich meinen Horizont erweitern kann dank dieser Seite!

Kommentare:

  1. TED talks ist klasse. Zum Thema Untertitelung durch einen Internet-Community wären auch noch Fernsehserien und Filme hervorzuheben. Da funbktioniert das wunderbar. (leider meist für quasi automatisch illegal da für divx-Kopien, eine Schande, wenn Du mich fragst). zB unter opensubtitles.org kann man sehen, was ich meine.

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  2. Natürlich ist TED.com klasse und es ist toll, wenn sich viele ähnlich wie bei YouTube engagieren. Keine Frage. Häufig steht wohl meist der "Sender" dahinter, welcher primär auch ein Interesse hat, dass sein Vortrag etc. eine höhere Reichweite erreicht und entsprecht agiert, indem er Übersetzer ran lässt. Absolut ok.

    Wie sieht es aber bei Live-Untertitelung aus? Und bei Anbietern, die weniger den Service-Gedanken aufgreifen, sondern auf die zusätzlichen Kosten schielen? Da kann man von Barrierefreiheit faseln wie man will, ein höherer Aufwand ist da. Und ob das dann der richtige Weg ist, immer auf Freiwillige zu setzen? Ich finde nicht. Es muss schon professionell gemacht sein und das sollte auch Geld kosten. [Vor allem, wenn wir künftig wollen alle GEZahlen dürfen]

    Mir fällt in dem Zusammenhang immer auf, dass gerade im Behinderten-Bereich gerne schnell die Wörter "freiwillig" und "Ehrenamt" fallen. Warum eigentlich? Haben behinderte Menschen nicht auch einen Anspruch auf gleichwertige professionelle Lösungen wie jeder andere. Ob glaubt ihr, dass man die Kanzlerin oder einen Vorstand mit Freiwilligen abspeisen kann? Am Geld alleine liegt es nicht. Es liegt auch daran, dass wir Behinderte immer sehr schnell zu dankbaren Empfängern von solchen Leistungen werden (müssen). Am Wandel des Berufsbildes der Gebärdensprach-Dolmetscher kann man das gut nachvollziehen. Und wenn wir dennoch mecken, dann sind wir nicht lieb und anstrengend. Das hat mit Teilhabe und Gleichberechtigung nichts zu tun.

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