Donnerstag, 26. August 2010

Dazu muss ich mal meinen Senf abgeben!

Das Thema, welches ich hier gleich aufgreife, ist zwar kein typisches Augenschmaus-Thema, aber im Endeffekt ist es ein gutes Beispiel dafür, wieviel in der sozialen Politik wirklich schiefläuft, weil man mit solchen Lösungen die vorhandenen Probleme nicht beseitigt, sondern erst recht neue Probleme schafft.

Der aktuellste Coup des Bundesfamilienministerium ist ein 12,5 Mio-Euro dotiertes Förderprogramm: "Mehr Männer in KITAS!" Damit will man die Quote von 2,4% Prozent der männlichen Fachkräfte in KITAS deutlich anheben.

Hört sich gut an, aber wenn man mal genauer darüber nachdenkt, sind das immerhin 12,5 Mio-Euro, die hier aus dem Fenster geschmissen werden, denn es geht doch gar nicht darum, dass Kinder mehr männliche Vorbilder brauchen ,was manauf gerechterem Weg viel einfacher erreichen kann: Höherer Lohn in sozialen Berufen und GLEICHER VERDIENST für Männer und Frauen. Ich bin mir sicher, dass dann MEHR Männer sich dann auch für einen sozialeren Beruf entscheiden würden. Übrigens:Meiner Meinung nach diskriminiert dieses Programm, welches 12,5Millionen Euro für Männern in KITAs ausgibt, die bereits ausgebildeten Erzieherinnen, die seit Jahren klagen, dass sie zu wenig Geld für ihre Arbeit bekommen. Im Grundgesetz und im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz steht, dass NIEMAND benachteiligt werden darf. Hier werden aber Frauen benachteiligt unter dem hanebüchenen Schulterblatt, dass Kinder mehr männliche Vorbilder brauchen. So ein Quatsch!

WAS die Gellschaft braucht, ist ein gleich hohes Gehalt für beide Geschlechter und sowieso einen höheren Verdienst in sozialen Berufen.


Und der Umbruch dazu muss sinnvoll sein - die Gesellschaft sollte es langsam aber sicher schon gemerkt haben, dass es nicht länger hinnehmbar ist, dass Menschen ausgegrenzt werden aufgrund ihrem Geschlecht oder gar Behinderung.

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