Donnerstag, 23. September 2010

Wieder ein gelungenes Beispiel für die Integration Gehörloser in der Arbeitswelt!

Das Morgenweb, ein Nachrichtenportal der Region RheinNeckar hat einen schönen Bericht über den gehörlosen Bauzeichner Hans Beilborn verfasst und schildert ausführlich, wie die Kommunikation vor dem Internetzeitalter ablief und wie sie heute ist.

Hier der Artikel: Mit Händen und Füßen sprechen

Sein Kollege hat bei einem Seminar teilgenommen, wo man einige Brocken Gebärdensprache und den richtigen Umgang mit Gehörlosen lernt - das Fazit des Kollegen: "Mir hat der Kurs gut gefallen. Man lernt die Probleme der Gehörlosen kennen." Mit Stöpseln in den Ohren sei ihnen etwa veranschaulicht worden, wie sich taube Menschen fühlen, wenn um sie herum gelacht wird und sie sich fragen müssen, ob das auf die eigenen Kosten ging."

Und zum Schluss gibt es einen wichtigen Satz von dem Personalchef von Hans Beilborn, der der Meinung ist, dass es wichtig seie, dass Arbeitgeber solchen Menschen eine Chance gäben: "Wenn es nicht der öffentliche Dienst macht, wer denn dann?"

Wie recht der Mann doch hat - es braucht viel mehr Personalchefs, die so denken!

1 Kommentar:

  1. Ich lese dieser Eintrag heute zum ersten Mal und du hast über meinen Vater geschrieben - da war ich überrascht :)

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