Donnerstag, 7. Oktober 2010

Sprachlos durch eine fremde Welt

In Frankfurt gibt's derzeit eine Austellung, deren Konzept sich am bereits bewährten "Dialog im Dunklen" orientiert und "Dialog im Stillen" heißt.

Allein der Name verrät's schon: Es geht um eine Einführung in die Gehörlosenwelt und Gebärdensprache. Die Führer durch die Austellung sind selbst alle gehörlos und Gebärdensprachler - die Besucher begegnen also einer ganz anderen Ebene von Kommunikation.

Update: Hier 2 nette Berichte aus der Frankfurter Neuen Presse:

Sprachlos durch eine fremde Welt


Plötzlich rauscht das Blut

Informationen auf der Seite des Frankfurter Museums für Kommunikation

Die Austellung geht vom 07. Oktober bis zum 17. Februar 2011!

Und wer danach richtig Appetit bekommen hat auf die Welt der Gehörlosen und Schwerhörigen, der kann in Frankfurt ein weiteres Museum besuchen, nämlich das Deafmuseum zur Geschichte der Gehörlosen und Schwerhörigen:

Deafmuseum Frankfurt

Vielleicht kommentieren ja einige Blogbesucher nach einem Besuch der Austellung und/oder dem Besuch des Deafmuseums hier etwas dazu?

Kommentare:

  1. Spannend wär das bestimmt, wobei ich sagen muß, mein Ding wäre das nicht.
    "Die Welt der Gehörlosen" - das ist ja nicht Zunge rausstrecken, oder?
    Und Gebärdensprache lernt man da ja nicht....
    Von daher würde mir das wenig geben und das andere wäre mir eher peinlich; das würde ich auch nicht mitmachen wollen. Und ob ich das schaffen würde, die ganze Zeit nichts zu sagen - vielleicht, wenn ich niemanden aus der Gruppe kenne; ich bin nicht sonderlich kontaktfreudig; aber sonst....Sprechen ist bei Hörenden halt instinktiv.

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  2. ...vielleicht sollte ich noch ergänzen:
    Spannend fände ich den Teil von wegen "nicht sprechen, man muß sich mit Händen und Füßen verständigen". Halt das, womit Gehörlose dann auch real fertig werden müssen.

    Habe ja mal lormen gelernt und bei der Gelegenheit bekam man auch Brillen, die Blindheit, Tunnelblick beim Usher-Syndrom sowie hochgradige Sehbehinderung simulierten.
    Das war dann schon eine interessante Erfahrung.
    Stören tut mich jetzt hauptsächlich der Teil mit Zunge rausstrecken und sowas.

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