Dienstag, 9. November 2010

Zwei Welten begegnen sich auf einem Konzert

Klingt verrückt und vom Konzept her nicht ganz schlüssig, wenn ein Sänger sein Konzert simultan von Gebärdensprachdolmetscher übersetzen lässt und sich deswegen Gehörlose und Hörende auf einem Konzert begegnen.

Doch es funktioniert wunderbar - es ist ein Erlebnis für die gehörlose und hörenden Konzertbesucher gewesen und selbst auch für den Sänger Marc Sway, der sich wie seine Band beherrschen musste, nicht die ganze Zeit zu den Gebärdensprachdolmetschern rüberzuschielen vor lauter Fazination.

Hier ist der Zeitungsbericht:

Marc Sway gab ein Konzert zum Sehen statt Hören

Und ja, ich kenne diese Vibrationen der Musik, die über den Boden, das Halten eines PET-Bechers oder auch einfach über das Metall der Absperrgitter übertragen werden. Beim Robbie-Williams-Konzert 2006 in München habe ich einen Pet-Becher zusätzlich in der Hand gehabt, um noch besser "drinnen" zu sein parallel zum Cochlear-Implantat. :-)

Achja, was eigentlich mein erstes Konzert war? Bezeichnenderweise ein Open-Air-Konzert von Herbert Grönemeyer im Jahr 1991 oder 1992.

Hier der Blogbericht: Musik nur, wenn sie laut ist - oder wie Herbert Grönemeyer mal nur für mich sang

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