Freitag, 7. Januar 2011

Für mich war es kein Augenschmaus gestern

Gestern bekam ich auf Twitter mit, dass Westerwelle eine Parteirede hält in Stuttgart, welches von Phoenix live übertragen wurde und dachte mir: "Oh, schalt doch auch mal ein."

Meine Eindrücke der Rede habe ich dann live wie bei der WM 2010 das Abgelesene vertwittert, was die Rheinzeitung dazu brachte, einen Link zu meinen Westerwelle-Tweets einzurichten, welcher jetzt über 10.000 Mal angeklickt worden ist durch die ganzen Rtweets von vielen Twitterern, woraufhin meine Followerzahlen sprunghaft anstiegen.

Manch einer mag sich jetzt fragen, ob es tatsächlich so ist, dass Männer sich an die Nase fassen, wenn diese lügen?! Das liegt daran, dass beim Lügen dass erregbare Gewebe in der Nase anschwillt, da das Herz schneller schlägt und mehr Blut in die Nase pumpt, was das Jucken auslöst. Für Männer ist das offenbar schwerer auszuhalten als für Frauen. ;-)

Hier sind die Links dazu:

Forscher bewiesen den Pinocchio-Effekt

Was Mikroausdrücke im Gesicht so alles verraten

Die Rheinzeitung hat dann auch einen richtig schönen Bericht über mich online gebracht, wie ich die Westerwelle-Rede so sah: http://ku-rz.de/augenblick und im Print kann man das hier sehen: http://twitpic.com/3nqxjs/full

Und wer das Siegerlächeln von Lindner sehen mag, der klicke bitte hierhin:
Letzter Vorhang für Guido Westerwelle

Besonders hat es mich gefreut, dass ich berichten durfte, wie wenig im deutschen Fernsehen untertitelt wird und die fehlende Integration im kulturellen Leben für Gehörlose kritisieren.

Wie findet ihr denn das Interview? :-)

Kommentare:

  1. Das Phänomen Augenschmaus wäre nicht denkbar, wenn wir von den Politikern und ihren Reden nicht so schamlos veräppelt würden, dies ewige Zähne zeigen zu allem und jedem ist für mich unerträglich. Dank dem Gezwitscher im Netz konnte ich ihren Eindrücken folgen, eine neue Sichtweise, ein anderer Blick - das ist was ich suche, um diese Welt zu verstehen. Im Frankfurter Museum für Kommunikation habe ich mir die Eindrucksvolle Ausstellung "Dialog im Stillen" angeschaut und eine fingerfertige Welt mit anderen Augen gesehen - es war manchmal auch mühsam, um das Verständnis zu ringen, wenn einem die Töne fehlen. Ihren Beitrag verstehe ich auch dank dieser Ausstellung besser. Werd sie im Auge behalten :-)

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  2. "Besonders hat es mich gefreut, dass ich berichten durfte, wie wenig im deutschen Fernsehen untertitelt wird und die fehlende Integration im kulturellen Leben für Gehörlose kritisieren."

    Ja, richtig so! Ich glaube, dass die Hörenden sich darüber in der Regel wenig Gedanken machen. Deshalb ist es so wichtig, dass das thematisiert wird. Schön, dass du deine gestrige Öffentlichkeit dafür genutzt hast. Auch die psychosoziale Beratungsstelle "Hand in Hand" hat sicherlich auch von deinem tweet profitiert. Prima. :)

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  3. Gutes Interview!
    Danke, für die Hinweise und Sensibilisierung.

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  4. Sehr schön gemacht, Frau Lightman. :-)
    (Und die Rheinzeitung übrigens auch)

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  5. Schönes, erfrischend ausführliches Interview! :-)

    Mach weiter so und lass Dich nicht unterkriegen!

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