Montag, 21. März 2011

Anlässlich zu Knut's Tod ein paar Gedanken

Dieser Blogeintrag stammt aus einem anderen Blog von mir, aber die Zeilen vom 9. September 2009 sind heute immer noch aktuell, denn ich stellte fest, dass es in Ordnung ist traurig zu sein, weil Knut nicht mehr ist, aber natürlich fragt man sich auch gleichzeitig, warum man denn nichts dagegen tut, dass die Eisbären in der Arktis ertrinken, weil die Schollen wegschmelzen oder abgeknallt werden, weil sie auf der Suche nach der Nahrung den Menschen zu nahe kommen.

Das ist traurig. Einfach nur traurig und so ging es mir auch mit dieser besagten Dokumentation im ZDF mit Hannes Jaenicke - Blogeintrag:

Gestern kam auf ZDF: Hannes Jaenicke: Im Einsatz für die Eisbären mit Untertitel. Der Link von ZDF geht leider nicht mehr, aber dafür fand ich einen anderen besseren: Exklusives Reisetagebuch von Hannes Jaenicke während dem Einatz für die Eisbären.

Natürlich berichten auch sämtliche Lifestyle-Magazine über seinen Einsatz für die Natur und den Umweltschutz, vor allem die Bunte mit einem Interview mit ihm, nachzulesen ist das hier:

Ich wäre ein brauchbarer Papi

Nunja, manche Kommentare in dem Artikel lesen sich etwas weltfremd, da behauptet eine Userin, keine Frau der Welt würde es auf Dauer aushalten, wenn man ständig irgendwelche Stecker ein und ausstecken muss, nur weil der Jaenicke mal wieder Strom sparen will aus übertriebenem Ökobewußtsein und Kinder hätten erst recht kein Verständnis dafür.

Ein trauriges Beispiel dafür, dass man lieber unwissend daherplappert anstatt sich mal mit der Thematik des Stromsparens auseinander gesetzt zu haben - man muss nämlich nicht dauernd irgendwelche Stecker ein und ausstecken, sondern kann per Knopfdruck Strom sparen mit einer Steckdosenleiste, die einen Ein-und Ausschalter besitzt.

Und diesen Ein-und Ausschalter kann sogar als Kinderschutz benützt werden, wenn man die Steckdosenleiste so z.B. unter dem Sofa oder hinter dem Schrank platziert, dass die Kinder nicht an den Schalter kommen können und somit sich nicht jeden Müll im Fernsehen von morgens bis abends reinziehen können. Nix mehr mit gemütlichem "Kinderparking" vor dem Fernseher.

Wir haben diese Steckdosenleiste in der Fernseherecke und im Arbeitszimmer, also dort wo zwangsläufig viele Anschlüsse benötigt werden, die aber meistens alle zeitgleich gebraucht werden oder auch nicht - da macht diese Art Strom zu sparen doch erst recht Sinn!

Aber Umweltschutz fängt nicht nur vor der eigenen Nase an, sondern auch in den eigenen Beinen. Ich verstehe es absolut nicht, warum man unbedingt mit dem Auto einkaufen fahren muss, wenn der Supermarkt gerade mal um die Ecke ist oder nicht weiter weg ist als 10 km. Mal ehrlich: Welcher Supermarkt ist heutzutage schon so weit weg?

Man kann mit dem Fahrrad und 2 Fahrradtaschen und einem Radanhänger, falls nötig, gut einkaufen fahren - was ist so verkehrt daran mit dem Radhänger einkaufen zu fahren, falls mans sowieso eine Radkupplung hat für den Kinderanhänger?

Auch kann man mit einem Radanhänger prima zum Getränkemarkt fahren und tut bei allem noch etwas für sich selbst: Für die eigene Fitness! So ganz nebenbei und ohne, dass es was kostet. Auch nicht mal Benzin zum Fitnesstudio - als ich noch in einem Fitnesstudio angemeldet war, sind mehrheitlich fast alle Fitnessler außer einer einsamen Handvoll mit dem Auto zum Training gefahren. Der Rest kam wie ich mit dem Fahrrad zum Training, was den netten Effekt hatte, dass man schon mal aufgewärmt war.

Probieren Sie es aus! Ihr Geldbeutel, ihre Umwelt und nicht zuletzt ihre Gesundheit werden es ihnen danken, wenn Sie mit ganz kleinen Schritten beginnen ihre Einstellung zu ändern und soviel wie möglich mit dem Fahrrad erledigen!

Dann bleibt die Jammerei über die zu hohen Benzinkosten auch aus und man wird etwas unabhängiger.

Ist es nicht schön unabhängig zu sein?

1 Kommentar:

  1. Statt zum Getränkemarkt zu fahren, kann man sich auch einfach einen Sodasprudler kaufen. Dadurch vermeidet man einen enormen Transportaufwand, produziert weniger Müll und nimmt ein sehr gut kontrolliertes und leckeres Produkt zu sich. Zur Not kann man das Wasser auch vorher filtern.
    Außerdem kommt es auf Dauer günstiger, weil Leitungswasser viel weniger kostet und sich der Anschaffungspreis eines Sprudlers somit ziemlich schnell rechnet.

    AntwortenLöschen

Falls es nicht klappt zu kommentieren, kann man mir eine E-mail unter der Mailadresse im Blog hinterlassen - derzeit scheint Blogger damit Probleme zu haben. :-( P.S. Beleidigende und unsachliche Kommentare werden nicht freigeschaltet.