Dienstag, 23. August 2011

The same procedure as last year, Mrs. Merkel?

"The same procedure as last year, Steffen."

Wer kennt nicht den legendären Dialog zwischen Miss Sophie und Butler James bei "Dinner for One - oder der 90. Geburtstag"?

So ungefähr stelle ich mir den Dialog zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Regierungssprecher Steffen Seibert vor in den Tagen vor der "Einladung zum Staatsbesuch" am 20. und 21. August 2011 in Berlin unter dem Motto: "Politik zum Anfassen".

Schon 2010 war ich am Tag der offenen Türe da und habe sozusagen nachgeschaut, ob die Politik wirklich für alle zugänglich ist, denn man kann nicht das Volk einladen und bestimmte Teile der Bevölkerung wie Menschen mit Behinderung(en) davon ausschliessen. Dieser Blogeintrag zum Tag der offenen Türe von 2010, zusammen mit einem netten Foto von mir mit Regierungssprecher Steffen Seibert findet sich hier: Mein Appell an die Politik

Was hat sich 2011 geändert? Nun, es gab in 2 von 14 Bundesministerien Führungen für Gehörlose, die wirklich sehr interessant waren, allerdings war ich nur auf der im auswärtigen Amt, da mich die Podiumsdiskussion mit Finanzminister Schäuble zur gleichen Zeit wie die Führung mehr interessiert hat, welche übrigens natürlich ohne Gebärdensprachdolmetscher war. Auch gab es eine Führung für Blinde im Auswärtigen Amt.

Aber erst mal nach der Reihe nach...

Mein Tagesplan am Samstag sah also den Besuch der Führung im Auswärtigen Amt vor, wozu ich etwas zu spät kam, aber ich fand die Gruppe der Gehörlosen natürlich sofort, denn herumfliegende Hände fallen einem natürlich sofort ins Auge. Neben der Rundführerin standen 2 Gebärdensprachdolmetscher und übersetzten das Gesagte der überaus geduldigen und freundlichen Führerin in Gebärdensprache. Das fiel natürlich nicht nur mir sofort auf, sondern auch den hörenden Besuchern, die sich zu uns stellten und gebannt den Ausführungen zuschauten. Man konnte richtig sehen, wie es "Klick" machte und ihnen eine ganz neue Welt offenbar wurde und bei dem einen oder den anderen kam wohl der Wunsch auf: "Ich will das auch lernen!"

Nur schade, dass die Rundführerin jeden Dazusteller bat, sich doch der Führung für Hörende anschliessen um 11 Uhr, diese wäre nämlich eine Führung für Gehörlose. Einerseits verständlich, denn so ist gewährleistet, dass Gehörlose auch wirklich die volle Aufmerksamkeit bekommen, aber anderseits schade. Man müsste solche Führungen inklusiv anbieten, sodass Gehörlose und Hörende zusammen die Führungen machen, die Hörenden aber in der zweiten Reihe stehen, damit die Gehörlosen den freien Blick auf den Gebärdensprachdolmetscher haben.

Genau in dieser Minute erreichte mich ein Tweet eines Followers auf Twitter, der mich auf den Tweet von Regierungssprecher Steffen Seibert aufmerksam machte - der Videopodcast der Bundeskanzlerin wäre ab jetzt wie versprochen mit Untertitel: http://twitter.com/#!/RegSprecher/status/104831900820049921 Zur Thematik, dass der Videopodcast von Merkel bisher ohne Untertitel war, bloggte ich schon öfters: Was erlauben sich Merkel? Und hier: Brandbrief an die Bundesregierung

Mit einem Schmunzeln im Gesicht tippte ich dann dem @Regsprecher Steffen Seibert dann zurück:"Ist das jetzt Zufall, @RegSprecher, dass die #Untertitel beim Videopodcast von Merkel heute starten? Bin erfreut. Bis später, Herr Seibert. (Tweet: http://twitter.com/#!/EinAugenschmaus/status/104846174095290368)

Bis später?! Mein Weg führte mich natürlich noch ins Bundespresseamt, aber beim Ausklinken aus der Führung fragte ich noch kurz die Rundführerin, ob für diese die Führung für Gehörlose auch ein Erlebnis ist, dass sie gerne weiterführen möchte oder ob es störend ist mit den Gebärdensprachdolmetschern ist? Die Antwort war, dass sie das sehr gerne weiterführen möchte und sie es sehr begrüßt, dass dieses Jahr Führungen für Blinde und Gehörlose gibt, sie selber könne auch etwas Gebärdensprache, aber es reiche leider nicht aus für eine eigene Führung in Gebärdensprache, dazu seien ihre Kenntnisse zu dürftig. Ich bedankte mich dann noch für die interessante Führung und eilte dann von dannen ins Bundespresseamt zu Fuß vom Auswärtigen Amt zum Bundespresseamt.

Dort angekommen begrüßte mich eine Sängercombo, die alle ganz brav im Anzug auf der Bühne standen und sichtlichen Spaß an der Musik hatten. Ich zog schnell mein CI an, damit die Identfizierungsgefahr höher ist und stellte in die erste Reihe und sprach eine Ordnerin an: "Herr Seibert kommt hier rauf zur Bühne, oder?" "Ja, hier geht er vorbei."

Dann ging ich zurück zur ersten Reihe und beobachtete die ganzen Fernsehteams und drehte meinen Kopf wieder zurück zur Ordnerin, die aber da nicht mehr stand, sondern ein sehr entspannter Steffen Seibert, der irgendwie von der Menge noch nicht erkannt wurde. "Da gehste jetzt mal hin!" Gesagt getan. "Hallo Herr Seibert..." Ich hielt ihm dann meinen Blackberry und den geöffneten Tweet mit:"Ist das jetzt Zufall, @RegSprecher, dass die #Untertitel beim Videopodcast von Merkel heute starten? Bin erfreut. Bis später, Herr Seibert." unter die Nase, worauf er lachte und sagte: "Ach, Sie sind das!" Ich: "Ja, die bin ich." Er erklärte mir dann, dass es kein Zufall ist, sondern es hat sich so ergeben, dass die Untertitel so fertig wurden und schon heute zur der Folge zur Verfügung stehen, aber es vorkommen kann, dass die Untertitel erst am Montag zur Verfügung stehen." Ich erklärte ihm dann, dass ich selber die Untertitel noch nicht getestet habe, da ich ja hier unterwegs seie, aber heute abend testen werde und bedankte mich dann bei ihm dafür, dass es Untertitel gibt. Er bedankte sich dann bei mir noch für den Hinweis und verabschiedete sich, weil er auf die Bühne musste.

Natürlich war das Bühnengespräch ohne Gebärdensprachdolmetscher. Trotzdem verstand ich als Lippenleser-Crack extrem viel, unter anderem ging es auch über seiner Tweeterei und den Umgang mit den neuen Medien. Seine Kinder, so erzählte der Regierungssprecher, wüchsen ganz anders als er mit den neuen Medien auf. Erst von so bisschen weitem konnte ich sehen, dass der Job als medialer Blitzableiter der Kanzlerin wahrlich kein Zuckerschlecken sein muss, denn er sah etwas geschafft aus. Anders als vor einem Jahr.

Durch mein Gehirn zuckte ein Gedanke und ich tippte in mein Blackberry ein: "Entschuldigung Herr Seibert, wäre es möglich, dass ich Ihre direkte E-Mailadresse haben könnte, um Tipps zu geben, wie man Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung(en) verbessern könnte auf politischer Ebene? Gerade für Gehörlose und Schwerhörig ist der barrierefreie Zugriff auf Informationen wichtig."
Diesen Text hielt ich dem heruntereilenden Seibert wieder hin. Er las das und sagte: "Ja, das können wir machen." Er schnappte sich eine von seinen eigenen Autogrammkarten und schrieb auf die Rückseite seine direkte E-Mailadresse hin und gab sie mir, worauf ich mich natürlich artig bedankte und mir noch eine Bemerkung erlaubte: "Sehen Sie, Herr Seibert, wir beide können uns unterhalten. Ich kann gut von den Lippen lesen und Sie verstehen mich auch ganz gut..." Nicken von ihm." "Aber andere Gehörlose können das nicht, sie brauchen zum Beispiel hier wie bei Ihrem Auftritt einen Gebärdensprachdolmetscher." "Ja, das ist uns auch klar. Es ist eine Kostenfrage, ob wir das machen können." An diesem Punkt wär ich fast hochgegangen mit dem Satz:"Barrierefreiheit darf keine Kostenfrage sein - Artikel 3 des Grundgesetzes: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Aber ich riss mich zusammen und sagte: "Ich gebe ihnen Tipps, wie man das verbessern kann und auf den Austausch freue ich mich." Und so verabschiedete ich mich von Herrn Seibert.

Und mir wurde einmal mehr klar, warum Merkel Herrn Seibert als Regierungssprecher haben wollte, denn er ist, Verzeihung, ein feuchter Schwiegermuttertraum und durch seine angeborene Höflichkeit mit Menschen umgehen zu können, sorgt er dafür, dass man ihn gar nicht so angreifen kann, wie man es gerne möchte. Aber gut, dass ich mich zusammengerissen habe, denn da wäre absolut kontraproduktiv gewesen.

Mein Weg führte mich natürlich auch an die Fotowand, die einen in Bildern über den Tag als Regierungssprecher einführte wie auch die Fotowand im Kanzleramtspark, aber halt über den Tag als Kanzlerin. Sehr informativ.

Dann stand ich vor einem Informationsstand mit DVD's. Ich griff zielstrebig nach einer DVD und wusste schon vor dem Umdrehen, dass die DVD KEINE Untertitel haben wird, aber ich hoffte, dass meine Anregungen von letztem Jahr nicht im Sand versumpft wären und irgendjemand daran gedacht hatte - falsch gehofft, falsch gedacht. Keine Untertitel, aber dafür ein Stempel auf dem Cover: "Als Schulmaterial gedacht." Hmmm und was ist mit den Gehörlosenschulen??! Plötzlich bemerkte ich den Regierungssprecher neben mir am Stand und ergriff die Gelegenheit zum erneuten Meckern: "Entschuldigung, Herr Seibert, aber gucken Sie mal: Diese DVD's hier haben keine Untertitel, aber es steht "Als Schulmaterial gedacht" darauf. Was ist mit Gehörlosenschulen - die haben doch nichts davon." Er sah sich die DVD an und sagte: "Ja, da müssen wir was machen." "Danke." Davoneilend twitterte ich: "So, jetzt höre ich aber auf, den @RegSprecher zu nerven."

Dann führte mich noch mein Weg ins Finanzministerium, wo ich gerne der Führung für Gehörlose im Rohwedder-Haus beiwohnen wollte, aber ich verzichtete darauf, denn zur gleichen Zeit stand nämlich der Finanzminister Schäuble auf der Bühne Antwort und Rede - wie oben schon erwähnt ohne Gebärdensprachdolmetscher. Am Ende konnte man ihm Fragen stellen, was ich auch getan habe über den Mikroverteiler, den ich bat für mich die Frage zu stellen, wie hoch der Etat der Bundesregierung für Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung(en) seie und ob er ihn selber auch ausreichend fände? Sehr verdutzt hat dann Herr Schäuble die Frage beantwortet, vermutlich ist er es nicht gewohnt, dass er mit solchen Fragen konfrontiert wird, die ihn dann auch selbst direkt betreffen. Die Antwort habe ich nicht so ganz verstanden, aber es gäbe keinen Etat dafür, sondern einen Maßnahmenkatalog und als Betroffener sei er emotional da bei der Sache.

Aha. Ich merk aber nichts davon - wie die anderen fast 10 Millionen Menschen mit Behinderung(en) in Deutschland. (Quelle: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/09/PD10__325__227,templateId=renderPrint.psml Pressemitteilung vom 14.09.2010)

Am Sonntag führte mich dann mein Weg zu Frau Merkel - gesichtet hatte ich sie schon am Polizeihubschrauber, aber dank der Erfahrung aus dem letzten Jahr wusste ich, dass sie auf die Bühne im Kanzleramtspark gehen wird, also eilte ich voraus und sah unter anderem Nia Künzer, das Golden Girl der vergangenen Jahre im Frauenfußball auf der Bühne stehen. Weiter zum Informationszelt und Kontrollgang, ob die Filme mit Untertitel sind. Nö, sind sie nicht, aber gutes Gespräch gehabt, mit den Kulturbeauftragten für Kultur und Bildung und nebenbei die Information, dass Frau Merkel dort wie immer Autogrammstunden geben wird.

Dann eilte ich zurück zur Bühne, wo dann der Auftritt von Frau Merkel begann und schlich mich in die erste Reihe direkt davor und twitterte, dass der Auftritt wie letztes Jahr auch schon ohne Gebärdensprachdolmetscher ist, worauf ein Follower von mir sagte, dass ich aufstehen solle und einen fordern solle. Ui - nach einer Nachdenksekunde stand ich auch auf und reckte meinen Arm in die Höhe, worauf Nia Künzer, ihre mir unbekannte Stehnachbarin und Frau Merkel mich ansahen und meinen Worten zuhörten: "Entschuldigen Sie, ich kann nicht hören und hier ist kein Gebärdensprachdolmetscher." Seltsames Gefühl von der Bundeskanzlerin direkt wahrgenommen zu werden, die mir in die Augen blickte und sagte: "Hier ist keiner da, das wurde nicht berücksichtigt, wir werden das aber in Zukunft berücksichtigen." Ich:"Danke." und setzte mich wieder hin. Ob das Sicherheitsteam von Merkel bei meinem "Auftritt" Herzklopfen kriegte und irgendwo irgendwelche Scharfschützen auf mich gerichtet waren? ;-) Herzklopfen hatte ich wirklich keine bei meinem Auftritt - mir kam das so selbstverständlich vor, dass ich mich als Bürgerin meines Landes melde und sage, was ich brauche, weil ich laut dem Gesetz ein Recht darauf habe und mich daher keines Verbrechens schuldig mache.

Aber die Bundesregierung bricht am laufenden Band ihre eigenen Gesetze und Versprechen, wenn es um Menschen mit Behinderungen geht und noch einiges mehr. So steht zum Beispiel im Artikel 3. des Grundgesetzes: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
Und die Unterzeichnung Deutschlands der UN-Konvention der Menschenrechte der Menschen mit Behinderungen ist bisher auch nur ein Lippenbekenntnis, denn dort heißt es in Artikel 21 und 30 ganz klar, dass Menschen mit Behinderungen ebenso das Recht der freien Meinungsäußerung, der Meinungsfreiheit und den Zugang zu Informationen besitzen wie nicht behinderte Menschen. Auch wird dort klargestellt, dass ein Recht darauf besteht, mit anderen am kulturellen Leben teilzunehmen, und alle geeigneten Maßnahmen zu treffen, um sicherzustellen, dass diese Zugang zu Fernsehprogrammen, Filmen und Theatervorstellungen haben. (Mehr davon findet sich in meinem Blogeintrag unter: "Bild dich weiter. Nicht.")

Ich wollte aber, dass Bundeskanzlerin Merkel mein Gesicht noch mal sieht und mir in die Augen sieht, wenn sie das mit dem Gebärdensprachdolmetscher noch mal sagt, denn ich wollte eine unbeliebsame Randnotiz am Rande des Bühnengesprächs sein, also lief ich noch mal zum Informationszelt, wo Frau Merkel Autogramme gab und ein Sicherheitsbeamter, mit dem ich vorhin schon redete, half mir, direkt in die erste Reihe zu kommen. Ich lehnte mich über die Theke, meldete mich wie ein Schulkind: "Frau Merkel?" Die Kanzlerin trat auf mich zu und sagte: "Ja bitte?" Ich: "Wegen vorhin - nächstes Jahr wird es wirklich Gebärdensprachdolmetscher geben?" Sie: "Ja, das machen wir. Nächstes Jahr gibt es Gebärdensprachdolmetscher." Ich: "Ich komme nächstes Jahr wieder und schaue nach, ob es Gebärdensprachdolmetscher gibt. Okay?" Sie: "Ja." Dann gab sie weiter Autogramme.

Die Fernsehmerkel ist eine andere Merkel als in natura, mir fiel auch schon letztes Jahr auf, dass Merkel den Spitznamen "Mutti" nicht zu Unrecht hat, denn sie kann einen sehr mütterlich anschauen und auch sehr viel Wärme ausstrahlen, aber wie jede Mutter auch sehr kalt sein, wenn sie enttäuscht ist.

Mein Fazit zum Staatsbesuch fällt so aus: 2 Führungen für Gehörlose in 2 von 14 Staatsministerien und eine für Blinde und Sehgeschädigte reichen nicht aus für komplette Barrierefreiheit - das sind nur nette Bonbons. Der Rollstuhlparcous im Arbeitsministerium war eine nette Idee und durchaus einer Fortsetzung würdig, aber er hat nicht ganz aufgezeigt, wie wenig barrierefrei Deutschland ist für Rollstuhlfahrer und Gebehinderte - Stichwort hier wäre z.b. die Deutsche Bahn im allgemeinen und bei Stuttgart 21.
Dann war eine Dolmetscherin an der Stelle an der Antidiskriminierungstelle im Familienministerium, die war aber nur für die Antidiskriminierungsstelle zuständig, nicht für das ganze Ministerium.
Es gab im Arbeitsministerium einen Film mit Untertitel über die Azubis des Bundes, sonst war tote Hose in den ganzen Ministerien, was Barrierefreiheit anging.

Alles, was ich 2010 schon bemängelt habe, war wie immer: Nicht barrierefrei - also wirklich: "The same procedure as last year, Mrs. Merkel?" "The same procedure as last year, Steffen." Die Reaktionen der zuständigen Leuten an den Infoständen waren auch wie immer leicht ahnungslos und erschrocken-freundlich und man werde sich die Anregungen zu Herzen nehmen.....

Ich hoffe, dass durch meine Wortmeldungen in der Öffentlichkeit dieses Jahr der Ablauf nicht so war wie letztes Jahr und der im nächsten Jahr nicht so sein wird wie letztes Jahr, denn ich nehme Sie beim Wort, Frau Bundeskanzlerin Merkel!

P.S. Nebenbei gesagt, fand ich es erschreckend, wie wenig Politiker überhaupt den Kontakt zu ihrem Wählervolk gesucht haben, denn Ursula von der Leyen und Kristina Schröder traten schon 2010 nicht auf. Ilse Aigner trat leider nicht auf wie letzes Jahr, sondern die meisten schickten einfach ihre Staatsekretäre vor. Sieht so ein Tag der offenen Türe aus, dass man die Staatsekretäre vorschickt? Ich finde: Nein.

P.P.S. Ich werde sicherlich noch mehr zum Thema bloggen und Fotos von dem Staatsbesuch hochladen und erzählen, wie ich am Antidiskriminationsstand ein bisschen explodiert bin. Und warum ich auch nicht zufrieden bin mit dem Zugang zu den Untertitel beim Videopodcast der Bundeskanzlerin. Aber das sollte erst mal für's erste reichen.

Kommentare:

  1. Großartige Aktion! Weiter so und nicht nachlassen im Kampf für Barrierefreiheit! LG Th

    AntwortenLöschen
  2. Meine Hochachtung. Mensch wie Du bewegen was.
    Liebbunte Grüße vom @wandklex Ingrid

    AntwortenLöschen
  3. Meine Hochachtung! Menschen wie Du bewegen was.
    Liebbunte Grüße vom @wandklex Ingrid

    AntwortenLöschen
  4. Hmmm, das klingt für mich nach typischen Politikerversprechen..."ja, da müssen wir was machen. "nächstes jahr dann..."

    Spätestens bei den nächsten Wahlen ist das dann wieder vergessen.

    Die Kostenfrage ist natürlich ein Unding. Ein Gebärdensprachdolmetscher dürfte weniger kosten als die Griechenlandhilfe ;)
    Irgendwie fehlt da die Verhältnismäßigkeit. Also ist die Kostenfrage nur ein vorgeschobenes Argument statt zuzugeben, dass man Artikel 3 missachtet hat.

    Anyway... weiter so, Respekt vor Deinem Einsatz.

    Ein Hörender

    AntwortenLöschen
  5. Deine Beharrlichkeit wird sich auszahlen, da bin ich mir sicher. Hoffentlich begreifen das auch die Politiker und verlieren sich nicht dauernd in leere Versprechen. So schwer kann das Umsetzen der Konvention gar nicht sein, es fehlt nur deren Wille. Grüße!

    AntwortenLöschen
  6. Gelesen und selten so gelacht, speziell den ersten Absatz über Dinner for One. Voll ins Schwarze getroffen! *thumbsup*

    AntwortenLöschen

Falls es nicht klappt zu kommentieren, kann man mir eine E-mail unter der Mailadresse im Blog hinterlassen - derzeit scheint Blogger damit Probleme zu haben. :-( P.S. Beleidigende und unsachliche Kommentare werden nicht freigeschaltet.