Montag, 10. Oktober 2011

Falsche Darstellung von Gehörlosen in Filmen

Gestern wurde ich auf Twitter darauf angesprochen, dass Barbara Meier ihre Rolle im Film "Schreie der Vergessenen" als taubstumm bezeichnet, was mir bestimmt nicht gefallen wird.

So ist es - diese Bezeichnung gefällt mir nicht und damit bin ich nicht die einzige - hier in Deutschland leben ca. 80tausend Gehörlose, denen das auch nicht gefallen wird.

Aber Moment mal, Barbara Meier - ist es nicht dieses rothaarige Topmodel von 2007? Genau die.
Hier ist das Interview, wo sie ihre Rolle als "taubstumm" bezeichnet.

Es macht mir Spaß, andere zu irritieren!
Zuerst liest es sich wie ein braves Interview mit den üblichen Bonmots, dann aber kommt man zu dieser Stelle aus diesem Interview:

"teleschau: Als Morgana Le Fey kommunizieren sie in "Schreie der Vergessenen" ausschließlich in Gebärdensprache.
Barbara Meier: Das war toll. Ich ging in München zu einer Taubstummenschule und wollte mir dort erst einmal die Grundidee dieser Sprache beibringen lassen. Ich war ganz alleine mit der taubstummen Lehrerin. Sie hat mich nicht verstanden und ich sie schon gar nicht. Für mich hatte es dennoch etwas ganz, ganz Spannendes, weil wir uns letztlich doch verständigen konnten. Ich verstehe immer noch nicht, wie wir das geschafft haben. Sehr faszinierend. Den Rest brachte ich mir dann durch Videos selbstständig bei. Ich saß viele, viele Stunden vor meinem Computer, habe geübt, und ständig auf Standbild geschaltet."

Da stehen mir die Haare zu Berge, denn jeder Schüler, der Gebärdensprachunterricht hatte, wird gleich am Anfang der Stunde etwas in die Welt der Gehörlosen eingeführt und ermahnt: "Verwendet bloss nicht das Wort "taubstumm" für uns, das ist ein No-GO!" Und was macht Barbara Meier? Sie verwendet das Wort im Interview. Und wo hatte sie eigentlich Gebärdensprachunterricht? War sie in einer Gehörlosenschule zu Besuch und hat dort eine gehörlose Lehrerin gehabt, die sie etwas eingeführt hat oder besuchte sie die Münchner Gebärdensprachschule, wo Gehörlose Hörenden Gebärdensprache beibringen?

Aber es kommt noch besser: Sie habe sich den Rest der Gebärdensprache ganz alleine am PC beigebracht. Ob sie da bedacht hat, dass die Deutsche Gebärdensprache eine ganz andere Syntax hat als die deutsche Sprache?

Ich bin sehr skeptisch, ob Frau Meier auf diese Weise überhaupt in der Lage ist, überzeugend eine gehörlose Person in einem Film darzustellen. Ich lasse mich mal überraschen, denn am Donnerstag, den 27. Oktober kann man sich also "Schreie der Vergessenen" um 20:15 auf Pro 7 angucken.

Auch das ist ein deutsches Problem: Die Gehörlosen und die Gebärdensprache werden in Filmen oft falsch dargestellt - nehmen wir nur mal den Tatort "Vergesene Erinnerung vom 31.10.2010 mit Maria Furtwängler. Hier gab es massive Kritik seitens der Gehörlosen am Tatort, was man hier nachlesen kann samt PDF zum Anlicken: "Tatort: Vergessene Erinnerung -Stellungsnahme des deutschen Gehörlosenbundes."

Oder die Pfarrer-Braun- Folge "Ein verhexter Fall" vom 15.April 2004. Auch dort wurde nur Mist erzählt über die Gehörlosen und die Gebärdensprache. Hier die Kritik an der Folge mit PDF zum Anklicken.

Auch "In aller Freundschaft" in ARD kommt auch nicht gut weg, obwohl den Machern der Serie bekannt ist, dass die Serie gerne von Gehörlosen angeschaut wird. Vor einigen Jahren war dort schon mal eine gehörlose Story zu sehen, die mir nicht so gut gefiel, aber leider weiß ich nicht mehr mit Sicherheit, ob die gehörlose Hauptdarstellerin auch wirklich gehörlos war, aber soweit ich mich erinnere, war sie es nicht. Die Folge hieß "Hör auf dein Herz" und wurde am 01.08.2006 ausgestrahlt. Das einzig Gute in der Folge war, dass Kathrin sich überlegt hat, wie man die Kommunikation zwischen dem Arzt und dem gehörlosen Patienten verbessen kann, wenn der Dolmetscher noch nicht da ist, denn das IST wirklich ein realistisches Problem aus der Welt der Gehörlosen.

Aber dann leistete sich die Serie einen fetten Klops: Sie machte am 12.04. 2011 die Folge "Trügerischer Friede" über eine Gehörlose, die ein Cochlear Implantat bekommen soll und nicht damit einverstanden ist. Die Hauptdarstellerin Johanna Ingelfinger war übrigens nicht mal gehörlos, sie konnte etwas DGS durch ihren hochgradig schwerhörigen Bruder. Der Taubenschlag hat das auch kritisiert in der Stellungsnahme: "Trügerische Taube" Und die Folge war eine Schleichwerbung für das Cochlear Implantat und das in einer Sendung, die von Gehörlosen gerne angeschaut wird! Das war ganz klar so geplant und gewollt. Hier gibt es den langen Blogeintrag zu mir über diese Folge von "In aller Freundschaft":

"In aller Freundschaft" die Pistole auf der Brust Da gibt's noch mehr Fakten von mir, warum die Folge von A-Z Schwachsinn war. Und die Haltung der Filmfirma zur der Folge ist eine Unverschämtheit.

Es gibt in Deutschland genügend gehörlose Schauspieler, die in gehörlosen Theaterstücken auftreten und wirklich talentiert sind, aber ins Fernsehen schaffen sie es kaum.

Das wird auch sehr gut hier beschrieben in diesem Blogeintrag, wie das Fernsehen es mit der Inklusion hält - nämlich so gut wie gar nicht: http://meinaugenschmaus.blogspot.de/2012/05/das-fernsehen-und-die-inklusion.html

Die einzige Ausnahme im deutschen Fernsehen mit einer guten Darstellung der Gehörlosen und der Gehörlosenwelt war der Kölner Tatort "Schützlinge" vom 03.03.2002. Da spielten aber auch Gehörlose mit - der bekannteste darunter ist Marco Lipski, der in der Gehörlosenszene ein Superstar war. 2003 wurden er und ein Freund von der Polizei festgenommen, also in Handschellen gelegt, obwohl sie unschuldig waren und gewehrt haben sie sich auch gegen die Handschellen, da Gehörlose ja mit den Händen reden. Kann man hier nachlesen: Handschellen im Film und in real. Inzwischen macht Marco eher mit einem Schneeballsystem von sich reden als mit seiner Schauspielkunst.

Noch was zu "Jenseits der Stille" - das ist auch neben "Gottes vergessene Kinder" der bekannteste Film, wo Gehörlose mitspielen und alle gehörlosen Rollen auch von gehörlosen Darstellern besetzt sind und die Gebärdensprache gesprochen wird - in diesem Blogeintrag erzähle ich, wie schwierig es für Hansa Czypionka war so flüssig zu gebärden als wäre man mit der Gebärdensprache aufgewachsen: Jenseits der Stille - ein paar Fakten zum Film. Diese Filme stellen die Gehörlosen und die Gebärdensprache auch völlig realistisch dar, wie es wirklich ist.

Also, zurück zum deutschen Fernsehen, welches total mutlos ist, wenn es darum geht gehörlose Rollen auch von Gehörlosen zu besetzen zu lassen oder sich RICHTIG beraten zu lassen von Gehörlosen, wenn es um die Darstellung von denen geht. Dieser fehlende Mut liegt aber auch an der Aussortierung der Menschen mit Behinderung(en) in Deutschland, was sich echt wie ein roter Faden durch alle Lebensbereiche zieht durch die fehlende Inklusion und Barrierefreiheit von Anfang an.

In Amerika hat Marlee Matlin den Golden Globe und den Oscar für ihre Darstellung in "Gottes vergessene Kinder" gewonnen, in Frankreich gibt es die bekannte gehörlose Schauspielerin Emanuelle Laborit, die dort auch unzählige Preise gewann und außerdem Laras Mutter in "Jenseits der Stille spielte." Das sind die großen Namen, die einem auf Anhieb einfallen, aber es gibt noch mehr im Ausland. Nur nicht in Deutschland.

Nun startet am 27. Oktober in den USA ein Film über Matt Hamill, einen gehörlosen Amerikaner, welcher ein erfolgreicher Ringer war, denn er gab erst kürzlich seinen Rücktritt vom Profisport bekannt. Matt Hamill konnte 2001 bei den Deaflympics die Goldmedaille im Freistil sowie die Silbermedaille im griechisch-römischen Stil holen.

Aber er war auch sehr erfolgreich unter Hörenden: Dreimal wurde er National Champion bei der NCAA. Sportlich bekam er den Spitznamen "The Hammer", was auch zum Titel des Filmes über ihn wurde.

Und der Kommentar unter dem Youtube-Trailer ist sehr interessant, denn dort steht, dass die Rollen alle von gehörlosen Schauspielern besetzt worden sind, die im Film auch gehörlos sind. Außerdem kommt der Film in den USA mit offenen Untertiteln in die Kinos.

You-Tube-Trailer Matt Hamill - The Hammer


Homepage des Filmes "The Hammer"

Der Film hat in den USA bei vielen Filmfestivals mächtig abgeräumt. Ich bin gespannt, ob der Film in Deutschland auch mit offenen (deutschen) Unteretiteln starten wird oder nur auf OMU verfügbar ist.

Aber was ich eigentlich sagen will - mit der falschen Darstellung der Gehörlosen und der Gebärdensprache in den Filmen ist es wie mit den Indianern in den Westernfilmen - es ist schädigend für unser Image und macht oft die ganze Aufklärungsarbeit zunichte. Auf Twitter wurde mir gesagt, dass Hacker oft das gleiche Problem haben, weil sie mit Crackern verwechselt werden, aber haben Hacker oder Cracker das Problem, dass sie von der Gesellschaft ausgeschlossen werden aufgrund der fehlenden Barrierefreiheit? Eben. Und es ist doch ein Kompliment für die Hacker/Cracker, wenn man ihnen mehr zutraut, als es tatsächlich möglich ist, aber für uns gilt das nicht.

Bei solchen sensiblen Dingen hat das Fernsehen die Pflicht dem gesetzlich verordneten Bildungsauftrag nachzukommen und die Realität zu zeigen. Und barrierefrei sollte dies auch sein.

Schlussatz: Man merkt es als Gehörloser einfach, wenn die Darstellung nicht korrekt ist und ob die Rolle von einer hörenden oder gehörlosen Person gespielt wird.

UPDATE vom 12. Oktober: Ich war mal so frei und habe Barbara auf ihrer Facebookseite darauf hingewiesen und mal nachgefragt, warum sie den falschen Begriff "taubstumm" verwendet hat und ihr diesen Blogeintrag von mir verlinkt: Ein wichtiger Hinweis für Medienschaffende!

Daraufhin schrieb sie mir folgendes: "Liebe Julia! Vielen Dank für Ihre Nachricht!!
Das tut mir sehr leid, diesen Fehler gemacht zu haben! Ich habe mir gerade Ihren Blogeintrag durchgelesen und kann mich nur für die Verwendung des falschen Begriffs entschuldigen!
Dieser Fehler war mir nicht bewusst und war in keinster Weise despektierlich gemeint!!

Ganz im Gegenteil war ich sogar sehr sehr begeistert, über die wahnsinnigen Kommunikations-Fähigkeiten meiner Lehrerin!! Vielleicht war ich zu sehr von der Technik und den Möglichkeiten dieser Sprache begeistert, dass ich mir zu wenige Gedanken um das Wort selbst gemacht habe. Ich hatte diesen Unterricht genommen, um so wenige Fehler wie nur möglich zu machen.

Das allerletzte, was ich mit solchen Interviews erreichen will ist, dem Bild der Gehörlosen in der Öffentlichkeit zu schaden! Ich werde in jedem folgenden Interview besonders Wert darauf legen, den richtigen Ausdruck zu benutzen und bedanke mich sehr, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben!! Viele Grüße Barbara"

Die Antwort von ihr kann man übrigens auf dieser Facebook-Seite nachlesen:
Antwort von Barbara Meyer.

Schön, mit dieser Antwort bin ich zufrieden. :-) Ich bin gespannt, wie Barbara sich als Gehörlose schlagen wird.

Kommentare:

  1. "Jeder Schüler, der Gebärdensprachunterricht hatte, wird gleich am Anfang der Stunde etwas in die Welt der Gehörlosen eingeführt und ermahnt: Verwendet bloß nicht das Wort taubstumm für uns (....')"

    Falsch.
    Wurde in den drei Gebärdensprachkursen, die ich (allerdings beim selben Dozenten) belegt habe, nicht erwähnt.
    Ich hab mein Wissen darum aus den Foren.

    AntwortenLöschen
  2. Ist doch dasselbe mit Rollstuhlfahrern, die auch fast nie von 'echten' Rollstuhlfahrern gespielt werden, und daher nie authentisch herüberkommen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ist gar nicht dasselbe mit Rollstuhlfahrern. Es handelt sich um wie Gebaerdensprache und Insiderwissen einer tauben Mitglied der Taubseinskultur glaubhaft heruebergebracht werden. Sie koennen i.d.R. einem Hoerenden, der nicht mt tauben Menschen aufgewachsen ist, nicht beigebracht weden. Die falsche Besetzung ist gleich einem, der Franzoesisch mit deutschem Akzent spricht und das Mienenspiel eines echten Franzosen nur oberflaechlich beherrscht.

      Synchronisierte Filme werden von Kennern ungern angeschaut. Dort sprechen Profi-Schauspieler. Trotzdem klingen sie unecht, wie mir gesagt wurden.

      Löschen
  3. .....und ich frag mich auch jedes Mal, wenn eine schlanke Schauspielerin ein Moppelchen spielen soll und sich dafür rundfrißt, was sie dann hinterher mühsam wieder abhungern muß, warum man da nicht einfach eine Schauspielerin mit passender Figur nimmt. Wär für alle einfacher.....

    Nicht ärgern, nur wundern. ;-)

    AntwortenLöschen
  4. Auf solche billige, t´schuldigung, Beispiele kann man das nicht vergleichen. Ich kann auch nur sagen, dass es schlechte und halt gute Schauspieler gibt. Wir sind gespannt ob die Barbara Meier die Gebärdensprache authentisch rüberbringt, was ich jedoch bezweifle wie schon in den anderen Filmen wo kein "echter" GL Schauspieler aufgetreten ist. Man könnte es demnach fast so vergleichen: Ein Engländer ist in D´land und muss zurecht kommen. Wenn wir jetzt einen Schauspieler einsetzen der Deutscher ist und als authentischer Engländer rüberkommen soll mit seinem Akzent, dann muss es ein guter "deutscher" Schauspieler sein, der den Akzent authentisch rüberbringt oder halt eben ein englischer Schaupsieler mit halt demenstprechendem Akzent. Mehr kann man da wohl echt nicht abverlangen. Versteht ihr den Vergleich?!

    AntwortenLöschen
  5. Im Taubenschlag habe ich dazu auch einen kleinen Artikel nebst 2 Kommentaren gelesen...in einem wurde regelrecht verzweifelt gefragt: In den letzten 20 Jahren wurde doch so viel über die Hörschädigung in den Medien gebracht, wird das denn alles überlesen - und derjenige möchte gern wissen, was in den Köpfen von Hörenden vor sich geht....

    Nun ja, über die Filmemacher im speziellen kann ich nichts sagen, ich kenne diese konkreten Leute ja nicht persönlich.

    Aber sonst, ja, ich könnte mir schon denken, daß viele Leute die Artikel zu Gehörlosigkeit (oder Taubheit - nicht daß sich die "Ich-möchte-lieber-taub-Fraktion" auf den Schlips getreten fühlt.....) so lange überlesen, bis sie selbst betroffen sind.
    Es ist wohl ziemlich typisch menschlich, daß man das, was man hat, einfach für selbstverständlich nimmt - so auch das Gehör, und sich dann darüber, was wäre wenn, gar keine Gedanken macht.
    Ich hab mich ja auch erst mit dem Thema befaßt, als ich auf der Arbeit mit Gehörlosen zu tun bekam.
    Von daher, ja, durchaus möglich, daß etliche Leute das einfach überlesen. Ich lese auch bis heute nicht jeden Artikel in meiner Tages-
    zeitung.

    Daher wird dann wohl auch die Verwendung des Begriffes taubstumm rühren. Ein Gehörloser kann nicht hören - ergo taub - und kann nicht sprechen, in dem Sinne "lautsprachlich sprechen" (ist verkehrt, weiß ich, aber viele verstehen den Begriff sprechen halt nur lautsprachlich) - ergo stumm. Diese Leute denken sich, wage ich mal zu behaupten, oft wirklich nichts Böses dabei, siehe auch die Antwort von Barbara Meier.
    Dieses Beispiel von Jule zeigt meines Erachtens aber auch, daß Hörende, die aus Unwissenheit so denken, für solche Hinweise durchaus offen sind....zumindest solange man sie nicht direkt ungespitzt in den Boden rammt. Der Ton macht die Musik, wie man so sagt. ;-)

    Das mit der Besetzung von Rollen mit Personen, die eigentlich gar nicht der Rolle entsprechen (egal ob es um die Eigenschaft gehörlos oder andere Attribute geht), kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Marlee Matlin und Emmanuelle Laborit darf man ruhig kennen, ohne daß das absolutes Exotenwissen wäre.

    Dumme Frage mal, gibt es denn in Deutschland erfahrenere gehörlose Schauspielerinnen (und natürlich auch männliche Pendants), die für solche Rollen gut besetzt werden könnten?
    Emmanuelle Laborit hat ja auch mal als Amateurschauspielerin angefangen....

    AntwortenLöschen
  6. Also ich halte mich eigentlich für interessiert und informiert, und ich bin auch alt genug, um die letzten 20 Jahre überblicken zu können. Aber an "viel" über Gehörlose kann ich mich nicht erinnern.
    Ich schätze mal, mein Wissen hat sich dank Julia seit der republica verzehnfacht oder so...

    AntwortenLöschen
  7. An den Kommentaren im Taubenschlag (habe leider keines der erforderlichen Konten, um da direkt zu antworten) kann man ablesen, daß da einige den Film nicht ganz verstanden haben.....

    @Bernd Rehling:
    Der Moment, wo die "Taubstumme" sprechen konnte wie eine Hörende, sollte bedeuten, daß das tote Mädchen durch sie gesprochen hat....so eine Art kurzzeitige Besessenheit oder sowas.
    Da die Kleine hörend war, konnte sie natürlich akzentfrei sprechen. Es war auch eine Kinderstimme, die da sprach. Konnte man merken, daß das keine Frauenstimme war.

    Und die sonstigen Kommentare, die jetzt noch Barbara Meier unterstellen, sie würde bestimmt weiterhin taubstumm sagen, sollten sich mal Barbaras Antwort auf Jules Anschreiben an sie durchlesen. ;-)

    Und zum Thema "hat ihr denn keiner gesagt, daß taubstumm als diskriminierend aufgefaßt wird", steht ja oben schon was. Kommt manchmal vor, daß das nicht gesagt wird, in der Tat. ;-)

    AntwortenLöschen

Falls es nicht klappt zu kommentieren, kann man mir eine E-mail unter der Mailadresse im Blog hinterlassen - derzeit scheint Blogger damit Probleme zu haben. :-( P.S. Beleidigende und unsachliche Kommentare werden nicht freigeschaltet.