Dienstag, 27. März 2012

Mein Name auf der Seite der Bundesregierung

Nunja, da habe ich die arme Bundesregierung schon so oft genervt mit meiner Präsenz in der Presse und auf Twitter sowie per Blog, so dass mir dann irgendwann eine Anfrage der Bundesregierung anlässlich des Zukunftsdialogs ins die Mailbox flatterte.

Und jetzt kann ich meinen Namen direkt auf der Seite der Bundeskanzlerin lesen, das ist schon ein sehr erhebendes Gefühl und eine wichtige Etappe auf dem Weg für eine barrierefreie und Inklusive Gesellschaft in Deutschland ist hoffentlich geschafft.


Ich hab es also geschafft, die Botschaft an den Mann äh an die Frau zu bringen da im Elfenbeinturm, dass in Deutschland noch viel Arbeit auf die Politik bzw. Bundesregierung wartet im Bereich der Behindertenpolitik. Das Schöne ist auch, dass die Bundesregierung selbstverständlich auch auf mein Blog verlinkt - Chapeau! Schließlich kritisiere ich sie ja hier wiederholt, aber natürlich lobe ich sie auch,wenn ich dazu Grund habe. :-)

Eigentlich ist es auch egal, dass die Gebärdensprache nicht meine Muttersprache ist, aber das ist ja auch egal jetzt, denn für die Mehrheit der 80tausend Gehörlosen in Deutschland ist sie das nämlich.

Aber auch ihr könnt uns dabei helfen, dass die Gesellschaft in Deutschland barrierefrei und inklusiv wird - unter dem Interview mit mir kann man nämlich den Eintrag bewerten. :-) Schreibt doch alle mal eure Meinung dazu, wie wichtig das ist für Deutschland und das eben Barrierefreiheit für alle da ist und Inklusion sowieso.

Kommentare:

  1. Hallo Jule,

    Gratulation für das Interview! Selten hat wohl jemand wie Du die Belange Gehörloser so in den Blickpunkt gerückt. Respekt!

    Ein Aber: Der Service SQAT wird vom Gebärdenwerk betrieben. Kannst Du das bitte richtig stellen?

    Danke!

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  2. Hallo Ralph, vielen Dank für dein Lob, worüber ich mich sehr freue! :-) Danke!

    Danke für den Hinweis - ich werde schnell hinmailen und fragen, ob sie das schnell korrigieren können. Der Fehler passierte wohl deswegen, weil ich einmal den Hinweis auf Squat mit Gebärdenservice und Gebärdenwerk verlinkt sah im Internet. Tut mir leid!

    Liebe Grüße Julia

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  3. Kein Problem! Nur denke auch daran, dass man es SQAT schreibt.

    Die Tücken der Schriftsprache ;-)

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  4. Fein. Ich habe soeben hingemailt und darum gebeten, dass man Gebärdenwerk einsetzt. :-)

    Und SQAT ist ja schon richtig beim Zukunftsdialog geschrieben.

    Liebe Grüße

    Julia

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  5. Schön! Eine Frage habe ich dennoch: Woher hast Du denn von SQAT erfahren? Und hast Du es schon mal genutzt? Oder kennst Du Gehörlose, die es genutzt haben?

    Herzliche Grüße

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  6. Über den Taubenschlag habe ich von SQAT erfahren, wie die Stadt Bonn diesen eingesetzt hat und dann später auch DHL. Weitere Firmen sind mir bisher noch nicht bekannt.

    Ich selbst habe den Service noch nicht genützt, weil ich alles per E-Mail erledige, da ich mich ja schriftlich ganz gut ausdrücken kann.

    Wie stark SQAT genutzt wird, weiß ich nicht, es wird in Anspruch genommen von Gehörlosen.

    Liebe Grüße

    Julia

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Falls es nicht klappt zu kommentieren, kann man mir eine E-mail unter der Mailadresse im Blog hinterlassen - derzeit scheint Blogger damit Probleme zu haben. :-( P.S. Beleidigende und unsachliche Kommentare werden nicht freigeschaltet.