Montag, 28. Mai 2012

Barrierefreiheit muss eine Selbstverständlichkeit werden!

Wenn man sich mit dem Thema Barrierefreiheit auseinander setzt, dann kommt man unweigerlich zu der Frage: "Wodurch entsteht eigentlich die NICHT-Barrierefreiheit in Deutschland?" und die Antwort darauf ist: "Durch die Aussortierungspolitik der Menschen mit Behinderungen aus der Gesellschaft."

Die Aussortierungspolitik hat dafür gesorgt, dass es in Deutschland kein normales Miteinander gibt von Nichtbehinderten und Menschen mit Behinderungen, wodurch die fehlenden Reibungspunkten die Barrieren in den Köpfen entstehen. Ein Kind, welches mit einem Freund aufwächst, welcher eine Behinderung hat, lernt nicht, dass Behinderte nicht in unsere Gesellschaft gehören, sondern lernt, dass sie wie jeder andere zur Gesellschaft gehören.

Als Obama neulich davon sprach, dass er durch seine Töchter gelernt habe, dass es für sie völlig egal ist, ob die Eltern ihrer Freunde gleichgeschlechtlich sind oder nicht, da sie durch den Umgang mit deren Kinder damit aufgewachsen sind, dass es andere Formen von Eltern gibt. Obama hat laut den Medien gesagt: "Sie würden nicht im Leisesten darauf kommen, dass diese Eltern anders behandelt werden als andere."

Und das wünsche ich mir für Deutschland: Die zukünftigen Generationen von Menschen mit Behinderungen und Nichtbehinderten sollen an diesen Punkt kommen, wo es egal ist, ob jemand behindert ist oder nicht, weil die Bedingungen genau gleich sind für alle. Eine Gesellschaft, wo wir alle gemeinsam leben und arbeiten können, ist eine inklusive Gesellschaft.

Wenn die Aussortierungspolitik vor vielen Jahren in Deutschland die Gesellschaft dazu gebracht hat, dass Menschen mit Behinderungen am Rand der Gesellschaft leben und deren Menschenrechte mißachtet werden, dann muss die Politik dafür sorgen, dass der Kurs wieder korrigiert wird. Auch die Politik macht Fehler und auch sie hat das Recht darauf, ihre Fehler zu korrigieren.

Es gibt doch auch eine Debatte über eine neue Integrationspolitik von Menschen mit Migrationshintergrund und damit meine ich nicht die Debatte, die Sarrazin angestoßen hat, sondern einfach den Punkt, dass ich bei den ganzen Debatten über die Intregation von Menschen mit Migrationshintergrund eins vor allem vermisst habe: Warum wird auch nicht so leidenschaftlich über die Integration von Menschen mit Behinderungen debattiert?

Oder nehmen wir mal die Debatte über das Urheberrecht oder über ACTA. Dort wird es als selbstverständlich angesehen, dass man die Rahmenbedingungen für das betreffende Feld neu justiert werden müssen, weil sich die Gesellschaft bzw. die Zeiten sich geändert haben..

Aber, wenn es denn um Behindertenpolitik geht, vergisst man leider auch den wichtigen Punkt, dass eben die Aussortierungspolitik dazu geführt hat, dass wir mehrheitlich dort stehen, wo wir stehen: Am Rand der Gesellschaft. Recht zu bekommen, auch wenn im Recht ist, ist in Deutschland schon fast die übliche Praxis, wenn man behindert ist. Natürlich gilt das auch für Hartz-Empfänger oder andere Fälle.

Im Rahmen der Behindertenpolitik werden dann auch Stimmen laut, die sagen, dass Barrierefreiheit und Inklusion durch die Gemeinschaft passieren muss, nicht durch Gesetze. Wie kann man denn Barrierefreiheit und Inklusion vorleben, wenn die Situation so ist wie in Deutschland? Oder anders gefragt: Was hat denn genau dafür gesorgt, dass es kaum Berührungspunkte gibt zwischen Menschen mit Behinderungen und Nichtbehinderten? Genau, der Staat. Und der Staat kann auch wieder dafür sorgen, dass sich beide Seiten aufeinander bewegen und sich annähern, so dass eine bunte viefältige inklusive Gesellschaft wahr wird.

Erst durch das Zusammenleben, also durch die Inklusion von Anfang an, werden die Barrieren in den Köpfen verschwinden, da der soziale Lernfaktor unheimlich groß ist. Ein Beispiel von vielen: Ein Kind, dass ganz selbstverständlich behinderte Kindergartenfreunde, Schulfreunde und Unifreunde hat, wird vielleicht mal Architekt, der nicht erst daran erinnert werden muss, dass Gebäude barrierefrei sein müssen, sondern es wird selbstverständlich sein. So selbstverständlich, dass man sich an den Kopf schlägt und fragt: "Wieso war das früher schon nicht so?"

Ja, Inklusion von klein und Anfang an kostet alles Geld, aber an so einem Beispiel kann man sehen, wieviel Geld dann wiederum eingespart werden kann, wenn gelernt worden ist, dass barrierefreie Gebäude für alle da sind, wenn man mal auf den demographischen Wandel blickt und man Gebäude nicht erst nachträglich für teureres Geld barrierefrei umbauen muss.

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist in Deutschland gültiges Recht seit 2009, seit dem 26. März 2009. In Deutschland leben fast 10 Millionen Menschen mit Behinderungten laut dem Statischen Bundesamt. Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2011/05/PD11_187_227.html

Und deren Menschenrechte werden jeden Tag verletzt. Und das ist eine Entwicklung, die von der Politik selbst versursacht worden ist. Und Politiker sind auch Mitmenschen, Mitbürger. Die Politik, das sind wir alle. Aber eine Gemeinschaft, die nicht weiß, wie sie mit Menschen mit Behinderungen umgehen soll, weil sie sie nicht aufgeklärt ist, braucht zwei Sachen: Inklusion und Gesetze.

Durch die Inklusion werden die Barrieren im Kopf abgebaut durch die Aufklärung nebenbei und es entsteht Barrierefreiheit.

Da kommen wir zu einem zweiten Punkt: Um die bisherige fehlende Barrierefreiheit und Inklusion zu beseitigen, braucht es eine Überprüfung der Gesetze. Gesetze helfen und sind auch Aufklärungshelfer zur Orientierung der Menschen. Der erschreckend schwache Nationale Aktionsplan der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen wurde völlig zu Recht von den Behindertenverbänden und von vielen Behinderten arg kritisiert.

Gerade in der Behindertenpolitik müssen die Gesetze neu justiert werden, damit wir zur einer Gesellschaft werden, in der die Rahmenbedingungen für alle gleich sind. Eine inklusive Gesellschaft.

Und ich möchte hier ausdrücklich Christiane Link vom Behindertenparkplatz.de loben, die ein Manifest geschrieben hat, was sich hier alles in Deutschland ändern müsste:

  • 1. Ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz mit Schadensersatzanspruch und Anspruch auf Beseitigung mit Klagerecht im Falle eines Verstoßes. Das Gesetz muss alle Lebensbereiche abdecken und private Einrichtungen einschließen. Ziel muss sein, dass kein behinderter Mensch aufgrund seiner Behinderung, einen schlechteren Service bekommt als ein nicht behinderter Mensch. Das schließt z.B. den Anspruch ein, Assistenzhunde überall hin mitnehmen zu dürfen.
  • 2. Ein Masterplan zur schulischen Integration behinderter Kinder mit einem Anspruch auf angemessene Förderung und Assistenz muss her. Derzeit gehen 80 Prozent aller behinderter Kinder auf Sonderschulen. Die meisten behinderten und nicht behinderten Kinder würden davon profitieren, wenn sie gemeinsam zur Schule gehen würden. Kinder, die nicht im Klassenverband unterrichtet werden können, müssen alternative Angebote bekommen.
  • 3. Eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrages, die die Fernsehanstalten zu einer vollständigen Untertitelung ihres Programms verpflichtet, wie es bereits in den USA oder Großbritannien der Fall ist, muss her. Zugleich sind Vorgaben zu definieren, was die Audiodiskription und die Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache angeht. Die Einhaltung muss durch staatliche Stellen überprüft und ggf. geahndet werden.
  • 4. Das Recht auf selbstbestimmtes Leben muss in Gesetzen festgeschrieben werden. Dafür bedarf es eines Anspruchs auf persönliche Assistenz (z.B. Pflege, Kommunikationshilfe etc.) im Bedarfsfall unabhängig vom persönlichen Einkommen oder des Einkommens der Familie.
  • 5. Die Antragstellung für Hilfsmittel und Assistenz im Berufsleben ist viel zu kompliziert und langwierig. Das führt dazu, dass behinderte Menschen große Hürden haben, überhaupt arbeiten zu gehen. Es findet ein Verschiebebahnhof zwischen Kostenträgern statt und es wird einem ständig signalisiert, dass man besser nicht arbeiten sollte. Es sollte eine zentrale Stelle geschaffen werden, über die sämtliche Anträge laufen. Der Topf, aus dem Assistenz gezahlt wird, darf nicht gedeckelt werden.
  • 6. Deutschland braucht Maßnahmen und Programme, um die bisherige Sozialisation und Ausgrenzung behinderter Menschen zu überwinden. Dafür bedarf es Geld und die Bereitschaft aller, etwas ändern zu wollen. Das geht nicht ohne die Behindertenverbände, die sich mehrheitlich entscheiden müssen, ob sie Freizeitvereine sind und bleiben wollen, oder ob sie nicht doch politische Interessenverbände sind. Dazu gehört dann eine professionelle Kommunikation nach außen und eine klare politische Zielrichtung.
  • 7. Es müssen ordentliche Statistiken geführt werden, was die Inklusion behinderter Menschen angeht. Nur so kann überhaupt analysiert werden, wo die Probleme liegen. Wieviele Sportvereine haben behinderte Mitglieder? Wie viele Bewerber mit Behinderung hat ein Großkonzern? Wieviele stellt er davon ein? Wieviele behinderte Menschen nehmen an staatlich finanzierten Programmen / Veranstaltungen / etc. teil? Erreichen wir die Gruppe überhaupt?
  • 8. Das Strafrecht muss dringend reformiert werden. Kein Strafmaß darf geringer ausfallen, nur weil das Opfer eine Behinderung hat. Stattdessen muss der etwaigen Diskriminierung des Opfers aufgrund der Behinderung stärker Rechnung getragen werden.
  • 9. Der Zugang zu Bildung und Information ist auch für behinderte Menschen ein Grundrecht. Deshalb muss in Gesetzen sichergestellt werden, dass jeder Mensch Informationen in einer für ihn zugänglichen Form (z.B. elektronisch, in Gebärdensprache, Braille etc.) erhält – sowohl im staatlichen als auch im privatwirtschaftlichen Bereich.
  • 10. Die Erfolge sind jährlich zu überprüfen und in einem Bericht der Bundesregierung und aller Landesregierungen dezidiert darzulegen.

Ich glaube an das Gute im Menschen, aber ich glaube nicht daran, dass die Gemeinschaft durch Freiwilligkeit für 100% Barrierefreiheit und Inklusion ohne Gesetze sorgen kann. Ein Beispiel: "Im Rundfunkstaatsvertrag steht: "Die Sender sollen durch den vermehrten Ausbau ihrer barrierefreien Angebote dafür sorgen, dass..." Dort steht nicht verpflichtend geschrieben, dass für Barrierefreiheit gesorgt werden müssen. Der freiwilligen Aufforderung kommen die Sender nur zögerlich nach. Ab 2013 sollen Blinde, Gehörlose und Schwerhörige 6 Euro GEZ-GEbühren zahlen müssen. Aktuell liegt liegt die Untertitel-Quote bei 14,6 %. Im Fall der Gehörlosen und Schwerhörigen hat man zwar schon zugesichert, dass man das Angebot ausbauen werde, jedoch ist die Qualität oft nicht zufriedenstellend und das Angebot auch noch nicht ausreichend genug, so dass das dafür eine Bezahlung gerechtfertigt ist.

Ich habe hier im Interview mit MedienMittWeida unter anderem erklärt, dass die Fernsehsender und viele Medien davon keine Ahnung haben, dass ein barrierefreies Angebot in höchster Qualität eine langfristige Investition in die eigene Zukunft und damit auch in den Ruf ist.

Nun aber zu dem Punkt, um den sich die Kernfrage dreht: Warum ist es so selbstverständlich, dass für eine Krankheit dem Patienten ein Rezept verschrieben wird und der sich dann daran zu halten hat, wenn er gesund werden will, aber was, wenn ein Rezept nicht funktioniert in seiner jetzigen Form? In der Bankenkrise hat man auch Konjunkturpakete verabschiedet, die nicht funktioniert haben. Funktioniert ein Rezept nicht, dann muss man sich ein anders Rezept überlegen und ggf. auch über den Tellerrand ins Ausland schauen: "Was machen die besser?"

Das Ausland hat nun mal in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion uns in Deutschland sehr viel mehr voraus und sie haben eins erkannt: Barrierefreiheit und Inklusion erreicht man nicht durch Nächstenliebe. 

Ich wünsche mir, dass es in naher Zukunft so ist, dass wir nur noch eine leise Ahnung haben, dass dass inklusive Miteinander in unserer Gesellschaft in allen Lebenschichten nicht immer so war.

P.S. Wo ich schon bei Obama war, kann ich auch ruhig noch ein anderes politische erfolgreiche Beispiel anführen, welches mir grad in die Hände fiel: Die norwegische Frauenqote! Auf Spon gibt es einen sehr guten Artikel dazu.http://www.spiegel.de/politik/ausland/in-norwegen-funktioniert-die-frauenquote-in-aufsichtsraeten-a-831693.html

Der Zwang dort zur Frauenquote hat erstaunliche Resultate gebracht und den Beweis, dass der gesetzliche Zwang funktioniert und alle davon profitieren. Wie viele andere Menschen mit Behinderungen denke ich das gleiche von so einem echten Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik in Deutschland, welches mit den beschriebenen Punkten von Christiane eingeläutet werden würde.

Kommentare:

  1. ich finde deinen einsatz total gut.

    dein blogpost oben finde ich nicht so gut.
    das "ausland" macht es also besser als wir hier in deutschland.
    kannst du das belegen, dass die anderen 193 staaten dieser erde es besser machen?

    wer ist eigentlich wann wo behindert? wenn man das genau betrachtet, ist wahrscheinlich jeder mensch teilweise behindert und ich halte es für eine sehr große forderung, dass wir als gesellschaft eine barrierefreiheit für jede behinderung ermöglichen sollen.
    bei mir selbst funktioniert auch nicht alles einwandfrei - aber kann ich von der gesellschaft fordern, dass ich für jedes handycap einen ausgleich bekomme?

    ich selbst arbeite in einem bereich, in dem es häufiger zum frage-moment kommt, wie man mit barrierefreiheit umgeht. man stellt dann schnell fest, dass man manche dinge gar nicht barrierefrei(noch mal: was ist denn eigentlich barriere frei? da werden wohl nur die bekannten behinderungen berücksichtigt) umsetzen kann.
    wir stehen dann vor der frage: sollen wir was gutes für 95% der bevölkerung nicht machen, weil 5% nicht davon profitieren können?

    das ist jetzt von mir nur so zugespitzt.
    ich würde mich aber freuen, wenn du auch nicht nur (dauernd) general forderungen stellst, sondern dich auch die komplexität der welt berücksichtigen würdest.

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  2. Ich habe ja die Diskussion auf Twitter mitbekommen und muß sagen, ich fand es schade, dass so vieles missverstanden worden ist :(
    Das Manifest ist wirklich sehr gut und ich stimme dem zu, dass in Deutschland Inklusion und die Rechte von Menschen mit Behinderungen noch nicht wirklich funktioniert, merke ich jeden Tag. Allein wenn wir mit dem Bus in die Stadt fahren, die Rampe wird meist nicht runtergelassen und zu 99% helfen uns Menschen , die entweder im Bus sitzen oder miteinsteigen.
    Da Franzl geistig gesund ist und wir meist gute Erfahrungen im Regelkindergarten gemacht haben , kam für uns auch nicht die Schule mit der Förderschule für Kinder mit Behinderunegen nicht in Frage, jedoch wurden wir mehrmals von einigen Stellen nahezu fast überredet uns es doch mal unbedingt anzuschauen. Es wäre ja für alle einfacher dort. Es ist schade , dass leider immer noch so gedacht wird. Die Kinder haben zu 100% keine Probleme damit, mal auf Francis zu warten oder dass er noch nicht laufen kann. Sogar , dass er sozial noch einiges aufholen muss (er hat noch sehr viel Angst) ist für sie keine Barriere, sie beziehen ihn ganz normal ein :)

    Es ist für Aussenstehende (auch in Bezug auf Twitter) immer einfacher zu urteilen oder große Reden zu schwingen, im realen Leben schaut vieles ganz anders aus. Und ich hörte schon mehr als einmal, dass für viele Menschen mit Behinderung nicht die Behinderung behindert , sondern die Gesellschaft.

    Dass es in deinen Forderungen natürlich nicht darum geht, dass jemand "ins Zuchthaus geht, wenn er einem Rolli die Tür nicht aufhält" , sollte vorallem nach den Punkten des Manifestes eigentlich verstanden sein.

    Solange die Barrieren im Kopf nicht verschwinden , können wir leider nicht drauf hoffen, dass sich die Gesellschaft nur mit warmen Worten zu einer Gesellschaft entwickelt , für die Inklusion selbstverständlich ist.

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  3. Kann man nicht irgendwie eine Klage an neue GEZ-Richtlinien einreichen, wo wir Taube künftig 1/3 des Gebührs zahlen müssen, während die Untertitelung nur 14 % ausgestrahlt wird?
    Oder müssen wir erst mal abwarten, bis die neue Richtlinie ab 1. Januar 2013 in Kraft tritt?

    Oder gibt es eine Neuigkeit, in der welche Organisation / Verbände in der Vorbereitung ist auf eine Klage vorzubereiten?

    Wurden die Politiker schon längst informiert und was sagen sie dazu? Und vor allem Dorothee Bär (CDU)??

    Danke für die Antworten.

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