Freitag, 18. Mai 2012

Zwei Ankündigungen

Für die Heinrich-Böll-Stiftung habe ich einen Artikel über die fehlende Barrierefreiheit in Deutschland für gehörlose und schwerhörige Menschen verfasst, welcher in der Schriftenreihe "Öffentlichkeit im Wandel - Medien, Internet und Journalismus" veröffentlicht wurde.

Das kann man sich hier bestellen und/oder als PDF herunterladen: http://www.boell.de/publikationen/publikationen-publikation-journalismus-neue-medien-oeffentlichkeit-im-wandel.html

Außerdem war ich Gastchefredakteurin bei den "Dresdner Neueste Nachrichten" zum Thema Barrierefreiheit und ich schrieb unter anderem einen Leitartikel: "Wir werden alle von Barrierefreiheit profitieren." 

Die Formulierung dort im Artikel an dieser Stelle:"Kaum ein Gesunder weiß, wie sich das Leben in Deutschland gestaltet, wenn man gehörlos, blind, taubblind ist oder im Rollstuhl sitzt." ist mein Fehler, weil ich beim Abnicken des Artikels nicht gründlich genug war und den so abgenickt habe.

In meiner Rohfassung stand: "In Deutschland leben 9,8 Millionen Menschen mit Behinderungen – wie sieht das Leben in Deutschland aus, wenn man gehörlos, blind, taubblind ist oder im Rollstuhl sitzt?"

Man kann hier also eher mir einen Vorwurf machen als der Zeitung, weil es mir auffallen hätten müssen, da es eben nicht dem "normalen" Menschen auffällt, dass die Formulierung unzutreffend ist.

Behinderte empfinden sich nicht als krank. So einfach ist das. :-)

Aber dennoch: Es ist schöne Ausgabe geworden bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" geworden.

Ich durfte da unter anderem über Martin Zierold und Athina Lange berichten, zwei andere Personen, die ich befragt habe, sind leider rausgeflogen. *seufz*

http://www.dnn-online.de/web/dnn/politik/detail/-/specific/Martin-Zierold-ist-taub-und-sitzt-fuer-die-Gruenen-in-Berlin-in-einer-Bezirksverordnetenversammlung-1122074366

Der Artikel über Athina ist leider noch nicht online, aber in der Printfassung gibt's auf jeden Fall alles rund um die Barrierefreiheit zu lesen! Ich habe grad im PDF-Dokument gemerkt, dass da "Gebärdendolmetscher" steht. Das habe ich so nicht geschrieben. Korrekterweise heißt es "Gebärdensprachdolmetscher.", wie ich es ja immer wieder betone.

Schon schade, dass da der Eindruck entsteht, dass ich selbst den  falschen Begriff benutzt habe, was ich natürlich nie tun würde!

Aber ansonsten bin ich wirklich stolz auf die Ausgabe und den Mut der "Dresdner Neuesten Nachrichten". und die Arbeit  und  Zusammenarbeit mit dem Team dort hat mir sehr viel Spaß gemacht. :-)

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