Mittwoch, 5. Dezember 2012

Danke für all diese Ermunterungen! :-)

Ich möchte mich an dieser Stelle bei all den Leuten bedanken, die mich ermuntert haben, sei es mit einem Like auf meiner Facebook-Seite oder bei Google + oder mit einem Reply auf Twitter. :-) Und hier auf meinem Blog mit einem Kommentar.

Es haben mir auch Leute eine E-Mail oder eine Direktnachricht auf meinen Seiten hinterlassen - vielen Dank dafür! Ich nehme mir am Wochenende die Zeit und hoffe, dass ich auf jede einzelne Nachricht antworten kann und keine einzige übersehe.

Noch eine ganz wichtige Information: Soeben habe ich von @johannesponader, dem politischen Geschäftsführer erfahren, dass jemand unter der E-Mailadresse: jule@meinaugenschmaus.de.firstfind.nl sich für mich ausgibt und hasserfüllte E-Mails schreibt an Leute, die mich unterstützen!

Hierzu sage ich, dass dies ein Fake ist und diese E-Mails 10000% nicht von mir stammen.
Die einzig wahre E-Mailadresse von mir steht in meinem Blog! Wenn jemand eine solche E-Mail bekommen hat von dieser oder einer anderen unbekannten E-Mailadresse als in meinem Blog, dann bitte bei mir melden!

Gut, weiter zur Sache:

Ich habe übrigens mitbekommen, dass im Zeitartikel diese Passage falsch aufgefasst wird von einigen Leuten:

"ZEIT ONLINE: Ihr Account war mehrere Tage geschlossen. Sie sind sonst täglich online, haben fast 23.000 Follower. Hat Ihnen Twitter gefehlt?

Probst: Es war schon komisch, denn Twitter ist für mich mehr als nur Kommunikation. Ich bin seit 2009 bei Twitter, und es hat mir zu mehr Selbstständigkeit verholfen. Ich bekomme dort Informationen, die mir sonst nicht zugänglich wären. Und ich kann zum Beispiel die Bundesregierung daran an den internationalen Tag der Menschen mit Behinderung erinnern.

ZEIT ONLINE: Haben Sie deshalb Ihren Account wieder geöffnet?

Probst: Ich wollte sehen, ob Herr Seibert sich bei Twitter zu dem Tag geäußert hat. Aber auf seiner Timeline stand kein Wort darüber. Da musste ich ihn einfach antwittern, dass ich ein Statement der Bundesregierung vermisse. Aber ich werde mich in nächster Zeit nur punktuell über Twitter zu Wort melden."

Dazu möchte ich gerne klarstellen: Ich habe nicht von der Bundesregierung oder Herrn Seibert ein Statement zu den Vorfällen um meine Person "verlangt", sondern mich ganz klar auf den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember bezogen. Da habe ich das Statement der Bundesregierung wirklich vermisst.

Den vollständigen Artikel findet ihr hier: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-12/piraten-julia-probst

Aber ganz besonders habe ich mich über die ermunternden Worte von Ulf Poschardt gefreut. Es hat mir Spaß gemacht in der Sendung mitdiskutieren zu können und nach der Sendung war die kleine Diskussion mit Herrn Poschardt sehr bereichernd. 

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article111799898/Julia-Probst-lassen-Sie-sich-nicht-entmutigen.html

Auch das Team von "login" vom ZDF hat sich zu Wort gemeldet - ich habe die Zeit beim ZDF wirklich sehr genossen - es hat Spaß gemacht!

http://blog.zdf.de/zdflogin/2012/12/04/in-eigener-sache/

Weitere Artikel über mich findet man noch in der BILD und im Focus:


Und was Twitter angeht: Ich bleibe jetzt einfach mal eine Weile im Hintergrund und werde mich wie gesagt eine weile nur punktuell zu Wort melden, was man ja auch daran sehen kann, dass ich mich zum Internationalen Tag der Behinderten am 3. Dezember gemeldet habe, zum gestrigen nicht komplett barrierefreien Parteitag der CDU und eben auch heute Morgen, um die Fehlinterpretation der besagten Passage im Zeit-Artikel auszuräumen. 

Ich habe auch noch nicht entschieden, wie es mit meiner Kandidatur weitergeht. Fest steht, dass ich mir Gedanken darum mache und es euch zu gegebener Zeit wissen lasse. 

Sascha Lobo, den ich übrigens sehr schätze aufgrund seiner gnadenlosen Analysen hat einen klugen wie lesenswerten Beitrag über die digitale Hornhasshaut geschrieben:


Bis bald,

eure Julia



P.S. Dieses Foto zeigt mich auf der Dachterrasse vom ZDF - dort hat man einen traumhaften Ausblick über Berlin!



Kommentare:

  1. Kurz und knapp: Niemals aufgeben, auch wenn der Gegenwind stärker wird!

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  2. Es ist und bleibt zwar deine Entscheidung, aber trotzdem:

    Gib nicht auf, nur weil ein paar Trottel scheiße labern!

    Sind wir nicht gerade bei den Piraten, weil in Berlin ein paar Leute GENAU das machen ;)

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  3. Vielleicht schaffst du es ja jetzt, dir ein Fell anzulegen und twitterst nicht mehr so viel naiven Quatsch, wenn es um Politik geht...

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  4. Natürlich bläst einem besonders in der politischen Öffentlichkeit der Wind scharf entgegen. Aber akzepieren sollte man das nur, wenn es sachbezogen ist. Alles andere ist typisch Troll. Meistens sind es doch die irgendwie zu kurz gekommenen, die, die selbst nichts bewegt bekommen, die mit allen Mitteln versuchen, andere zu erniedrigen und zu verdrängen.

    Lass Dich davon nicht kleinkriegen! Sonst erreichen diese Vollpfosten ihr Ziel.

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  5. Ich will mich nicht einmischen, aber wenn du jetzt aufgibts, dann haben die ganzen Vollposten, Hasser, Neider, Unmenschen, Deppen, usw. gewonnen!

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  6. Meine Güte so eine Rumeierei. Erst weg dann wieder da.
    Damit aber ganz eindeutig bewiesen, dass du zum Politiker nicht geeignet bist.
    Danke fürs Augen öffnen.
    Zum Thema Bundesregierung und Stellungnahme zum Tag der Behinderten. Warum sollte die Regierung das tun? Es gibt doch schließlich einen Behindertenbeauftragten.

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  7. Du bist die hübscheste Frau die man derzeit in der Politik findet. Ich hab die Sendung gesehen und dauernd vor der Glotze gefleht: "Du scheiß Regisseur, zeig mir gefälligst die Frau von den Piraten!"

    Die Aussprache mag unkontrolliert sein, muss ja nicht immer so bleiben :-)

    Auf jeden Fall weitermachen...mich hat der Auftritt bei ZDF Info daran erinnert das ich mir 1999 vornahm die Gebärdensprache zu lernen...und leider ist es beim Vorsatz geblieben :-(

    Gruß Peter

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  8. Es wäre toll, wenn wir in einer Welt leben würden, in der keiner diskriminiert oder geshitstormt wird und wir sollten jeden Tag dafür kämpfen, diesem Ideal so nahe wie möglich zu kommen! Aber...

    ...noch leben wir nicht in einer solchen Welt. Das ist verdammt daneben, aber es ist leider so. Solltest du dich entscheiden, deine Kandidatur aufrecht zu erhalten, dann wirst du unter Umständen wieder und wieder auf Idioten stoßen, die dich dumm anmachen, dich in irgendeiner Form diskriminieren oder was auch immer. Und du brauchst wirklich ein Stück weit ein dickes Fell, wenn du weitermachen willst! Sofern du dich entscheidest, dabei zu bleiben, wirst du dir einen Schutzpanzer zulegen müssen, um nicht in dem ganzen Haifischbecken verletzt zu werden.

    Ansonsten gilt, was ich dir schon per SMS geschrieben hatte: Wenn du reden willst, bin ich jederzeit für dich da.

    Grüße,
    Lisa

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  9. Ich verurteile die diskriminierenden Kommentare an Dich auf's Schärfste. Aber leider hast Du durch deine Reaktion sehr deutlich gemacht, dass Du für ein politisches Amt nicht geeignet bist.

    Du magst bewundernswerte Ideale haben, aber wie willst Du Deine Wähler angemessen im Bundestag vertreten können, wenn schon ein paar dämliche Kommentare reichen, um Dich an den Rand des Aufgebens zu bringen? Und vor allem, Deine Verletzlichkeit auch noch öffentlich zu zeigen, anstatt die Kommentare entweder zu ignorieren oder ein sachliches Gegenstatement zu bringen und Punkt.

    Aber nein, mit großem Trara ziehst Du Dich zurück und nachdem Deine Partei und viele andere Menschen Dir gut zugeredet haben wie einem kleinen Kind, bist Du plötzlich wieder da.

    Das ist nicht nur undankbar gegenüber den vielen Menschen, die Dich in Deinem Lebensweg und Deiner Karriere bisher unterstützt haben. Es ist auch ein Schlag ins Gesicht für andere Behinderte, denen Du eine Stimme hättest verleihen können, wenn Du ein bisschen mehr Durchhaltevermögen und Pfeffer im Allerwertesten hättest.

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    1. Sehr gute Analyse

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    2. Soll die Politik den Ellbogenbenutzern vorbehalten bleiben?

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    3. Nein, die Politik sollte denjenigen vorbehalten bleiben, die die Interessen ihrer Wähler vertreten können, ohne dass man befürchten muss, dass sie bei etwas Gegenwind das Handtuch werfen.

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  10. Da hast Du nicht ganz Unrecht, aber aus anonymer Feder ist ein bisschen schaler Beigeschmack dabei.

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  11. Du sagst, es habe kein Statement zum 3.12. gegeben. Hier ist es: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2012/12/2012-12-02-weltbehindertentag.html. Am 3.12. und damit am Tag der Menschen mit Behinderung war es auf der Startseite der Bundesregierung als erste Meldung angeteasert.

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  12. Du twitterst trotz deine "Pause-Ankündigung bis zum Jahreswechsel", somit hast du meine Stimme für Bundestagswahl 2013 nicht mehr sicher. Somit machst du die Politik deutlich unglaubwürdig.

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