Freitag, 25. Dezember 2015

Dieser Artikel ist ein Appell für Respekt im gemeinsamen Miteinander.

Und das ist auch gut so.

Respekt fängt auch an bei der Sprache, sie ist sogar sprachlich sehr wichtig, denn Worte sind nun mal das mächtigste Schwert, welches man einsetzen kann. Und Worte erzeugen beim Leser/Empfänger nun mal ein bestimmtes Bild der Situation.

Ich möchte Ihnen heute eine Frau vorstellen, der JEDES Gespür für Respekt im gemeinsamen Miteinander abgeht und sich dafür feiern lassen will.

Roswitha Müller-Schenkenbrink, Chefredakteurin der Psychologie aktuell, hat eine Polemik geschrieben, wo sie die Gesinnungspolizei verdammt, weil man ja bestimmte Begriffe nicht mehr verwenden darf, weil dann sonst die Gesinnungspolizei kommt.

http://www.huffingtonpost.de/roswitha-mueller-schenkenbrink/dieser-artikel-wird-sie-beleidigen-und-das-ist-auch-gut-so_b_8856832.html?1450785798

Es tut mir so leid für Frau Müller-Schenkenbrink, denn leider ist ihr Artikel deutlich im 20. Jahrhundert zurückgeblieben und alles andere als weltoffen und respektvoll. Ich würde sie ja gerne mit den Adjektiven bewerfen, die mir bei deren Wortgebrauch spontan durch den Kopf schießen, aber ich verzichte aus Respekt vor dem Alter von Frau Müller-Schenkenbrink darauf, sie deutlich zu überforden, denn ganz offensichtlich fehlt bei ihr der Wille dazu etwas grundsätzliches zu verstehen: Respekt und Anstand im gemeinsamen Miteinander.

Solche Dinge hat man sogar schon im 20. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert und so weiter gelehrt, auch wenn sich die Werte und Normen sich im Laufe der Zeit angepasst haben, damit der Respekt und Anstand weiterhin gewahrt bleibt.

Und wir sind jetzt im 21. Jahrhundert, wo langsam das Bewusstsein durchsickert, dass Worte verletzen können. Ich bin froh, ein solch moderner Mensch zu sein, der sowas grundsätzliches begriffen hat. :-) Und oh, ich bin sogar ein Mensch mit Behinderung. Na, sowas. :-D

Im übrigen lache ich laut bei dem Gedanken, dass Frau Müller-Schenkenbrink mich als taubstumm bezeichnen wird, weil ja Gehörlose nicht sprechen können und Gebärdensprache nach ihrer urzeitlichen Auffassung von Menschen mit Behinderungen ja gar keine richtige Sprache ist, weil sie eben "nur" mit den Händen gesprochen wird und überhaupt nur ein sprachliches Krüppel von Sprache ist.

Es spricht nicht gerade für die Chefredakteurin der Psychologie aktuell und die Huffington Post, wenn sie sich dafür feiern wollen, dass sie im Bewusstsein der vollen Absicht Menschen jeder Herkunft verletzen mit ihrem Sprachgefühl. Sie wollen sich für Rassismus, Behindertenfeindlichkeit und Anstandslosigkeit, Respektslosigkeit feiern lassen.

Ich bin da so erwachsen und mach da nicht mit. Und Sie?

Kommentare:

  1. "Chefredakteurin der Psychologie aktuell" klingt nach Zeitschrift, es ist aber eine Website. Im Huffington-Artikel steht ja auch Chefredakteurin _von_ Psychologie aktuell.

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  2. Ich las den Artikel und musste ehrlich lachen, da ich ihn nicht ernst nehmen konnte. Heutzutage darf man, was man zu meiner Zeit noch durfte Negerkuss sagen, und ich finde das trotz dem Respekt vor den Farbigen nicht schlimm. Auch als bei Arielle das Wort Schlampe benutzt wird, ohwei es ist eben jemand unordentliches. Mal ehrlich, zweiteres und noch andere Wörter werden im 21. Jahrhundert als Schimpfwort benutzt, weswegen klar ist das man es am besten aus einem kultigen Kinderfilm nimmt. 1990 hat sich noch niemand darum gescheert. Warum heute? Ich finde Sprache ist auch eine Art der Erziehung. Wird Zuhause nur Schimpfwortdeutsch gesprochen lernen es die Kinder dementsprechend. Spreche ich aber mit Respekt und sage ich auch mal "So ein Arsch", wo ist das Problem? Es gibt keines.

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  3. Was für ein Blödsinn! Mit Verlaub , der Artikel in diesem Blog ist die reinste Respektlosigkeit gegenüber der Freiheit des Einzelnen. Sie sollten es unterlassen sich zu äußern , wenn dabei so ein Mist entsteht. Davon gibt es in dieser Welt bereits genug

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